Als letzte Etappe vor der diesjährigen SPIEL war ich am vergangenen Wochenende in Stuttgart beim Kosmos Verlag. Für mich war es nach einigen Kosmos Pressetagen im zentral gelegenen Kloster Haydau in Morschen der erste Besuch des Kosmos Hauptquartiers. Dort ging es allerdings erst am Samstag hin. Freitag startete der Pressetag im Statdtpalais, wo derzeit die Ausstellung “Vier Welten. Ein Kosmos. Dein Erlebnis.” zu erleben ist. Dort gibt ist unter anderem das allererste Buch ausgestellt, welches bei der Franckh’schen Verlagshandlung 1823 erschienen ist. Ebenso findet man dort den ersten Experimentierkasten, der genau 100 Jahre nach Verlagsgründung auf den Markt kann. Auch den ersten Prototyp des erfolgreichen Spiels Die Siedler von Catan gibt es dort zu bestaunen. Das erste Spiel, welches 1931 beim mittlerweile in Kosmos umbenannten Verlag erschien, war ein Fußball-Spiel für zwei Personen und hieß Schuss auf’s Tor.
Kategorie: Brettgeschichten
Ich war wieder unterwegs für euch und diesmal war Bonn das Ziel. Dort fand der Queen Games Pressetag nach zweijähriger Abstinenz wieder in Präsenz statt. Vor zwei Jahren sollte es ursprünglich einen “Stefan Feld Spiele Testtag 2020” geben, zu dem es pandemiebedingt leider nicht kam. Daher war dies nun die erste Möglichkeit die mittlerweile vier Spiele umfassende Stefan Feld City Collection auf einem solchen Presseevent zu spielen. Das Event wurde direkt auf zwei Tage gestreckt und es gab noch weitere aktuelle Titel zu entdecken. Auch Autor Dirk Henn war mit seinem neuen Spiel Powerline vor Ort.
Auch in diesem Jahr fand der Pegasus Pressetag wieder ausschließlich digital statt. Zwar war geplant, sich neben einem informativen Online-Event auch persönlich zum Spielen in Friedberg zu treffen, doch waren die Anmeldungen dazu wohl leider noch eher zurückhaltend. Marketing-Chef Peter Berneiser hat sich wieder interessante Gesprächspartner gesucht, die Inhalte teilweise zuvor aufgezeichnet oder live abgehalten. Ich fand gut, dass man nicht die immer gleichen Personen gesehen hat, sondern mit Rosa von Frosted Games und Annika Heller von Deep Print Games auch mal neue Gesichter zu sehen bekam.
Es war 2019, als wir uns zuletzt auf den Weg in Richtung Merseburg aufmachten, um am Corax-Tag teilzunehmen. Schon damals erstreckte sich diese Veranstaltung genau genommen über mehrere Tage, doch uns reichte immer der Samstag aus, um in den Genuss zu gelangen die anstehenden Neuheiten und einige wenige Prototypen zu (an-)zuspielen. Zwei Jahre lang haben wir Pandemie-bedingt pausiert, doch dieses Jahr führte uns die mittlerweile in B-Rex Tag umbenannte Veranstaltung nur grob in Richtung Merseburg und zwar in die Bischofsburg Burgliebenau. Von den spielerischen Einrücken des Tages möchte ich heute kurz berichten.
Ein neuer Monat hat begonnen, da ist es wieder an der Zeit für eine #BG2GETHER-Frage. Unter diesem Hashtag beantworten verschiedene Blogs jeden Monat eine spezielle Frage aus ihrer persönlichen Sicht. Ich freue mich selber auch immer über die anderen Beiträge, denn meist gibt es ganz unterschiedliche Sichtweisen. Heute dreht sich die Frage um Erweiterungen zu Brettspielen:
Erweiterungen, Sinn oder Unsinn? Machen sie Spiele wirklich besser?
Gab es schon Fälle, in denen Sie einen geliebten Titel für dich zerstört haben?
Und wovon kannst du nicht genug bekommen?
Heute in genau einem Monat öffnet die Messe Essen wieder ihre Türen für die Internationalen Spieltage SPIEL. Zwar noch immer mit Beschränkungen wie einer Maskenpflicht, aber dennoch wieder mit vielen Verlagen aus aller Welt. Ein weiterer Schritt zurück zu Normalität. Passend dazu wurden gestern die zehn meistgenannten Spiele sowie das am häufigsten genannte Kinderspiel bei der jährlichen Abstimmung für den Deutschen (Kinder-)Spielepreis bekannt gegeben.
Ein weiterer Monat liegt hinter uns. Zum Start in den August verbrachten wir erneut ein Wochenende in Berlin und trafen uns mit lieben, spielbegeisterten Menschen um von Freitagabend bis Sonntagfrüh quasi durchzuspielen. In dieser Zeit haben wir einige bislang ungespielte Titel kennen gelernt und ebenso den Mitspielern das eine oder andere neue Spiel beigebracht. Ein rundum gelungenes Wochenende, das gerne noch länger hätte andauern dürfen. Die Sommerflaute an Neuerscheinungen scheint langsam auf ein Ende zuzusteuern, denn die SPIEL wirft ihre Schatten voraus und es kommen nach und nach neue Titel auf den Markt.
Der Juli sollte mit zwei Wochen Urlaub mal wieder ein richtiger ausgiebiger Spielemonat werden. Der Urlaub begann auch vielversprechend mit diversen Partien neuer und auch altbekannter Spiele auf der BerlinCon. Doch leider kamen wir nicht gesund nach Hause zurück. Entsprechend kurierten wir uns aus, anstatt unseren Urlaub spielerisch voll auskosten zu können. Die Motivation stundenlang am Spieletisch zu sitzen, war an vielen Tagen einfach sehr gering. Aber die Urlaubstage sind ja nicht weg und werden sicherlich irgendwann nachgeholt. Trotzdem gab es natürlich aktuelle Nachrichten, denn die SPIEL’22 wirft ihre Schatten voraus. Außerdem haben weitere Spiele eine neue Heimat bei uns gefunden oder einen ersten Eindruck hinterlassen.
Genau wie die Spiel des Jahres-Verleihung ist auch die BerlinCon mittlerweile eine fest gesetzte Veranstaltung für mich in jedem Jahr. Bei nur etwas mehr als zwei Stunden Anfahrt, ist die Teilnahme für uns mittlerweile obligatorisch. Leider teilten sich beide oben genannten Veranstaltungen dieses Jahr erstmalig einen Zeitslot an diesem Wochenende, sodass ich mich durch den Besuch der Spiel des Jahres-Verleihung ein wenig meiner Spielzeit auf der BerlinCon beraubt fühle ;-) Was natürlich etwas unfair ist, schließlich war es der Saisonauftakt von Eintracht Braunschweig, der mich bereits am Sonntagmorgen die Heimreise antreten lies. Entsprechend war es eine kurze BerlinCon-Erfahrung dieses Jahr, von der ich aber trotzdem kurz berichten möchte.
Ich habe am Montagmittag nach der BerlinCon begonnen diese Zeilen zu schreiben. Eigentlich wäre es für mich zu diesem Zeitpunkt erst zurück nach Braunschweig gegangen, denn die Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Siegertitel zum Spiel und Kennerspiel des Jahres fand in den vergangenen Jahren immer montags statt. Für mich als Pressevertreter war das ideal. Man konnte die BerlinCon zuvor komplett durchziehen und einfach noch den Montag als freien Tag dran hängen. Um die Veranstaltung festlicher zu gestalten entschied sich die Jury dieses Jahr für die Bekanntgabe der Sieger am Samstagabend.






