Liebes Tagebuch…

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Liebes Tagebuch, heute war ein schöner Tag. Wir haben es geschafft! Nach einigen Stunden, die wir mit dem neuen Exit-Buch verbracht haben, Tagen an denen wir uns die Köpfe zerbrachen, konnten wir es heute endlich beenden. 63 Rätsel liegen nun hinter uns, die uns die Forscher der streng geheimen Ausgrabung hinterlassen haben, bevor sie spurlos verschwunden sind…Hmm, moment mal, solltet ihr wirklich das Tagebuch eines Fremden lesen!? Vermutlich eher nicht! Außer die Person ist verschwunden und alles was von ihr übrig ist, ist eben dieses Tagebuch.

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Die Zeit ist um…

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Es ist mal wieder an der Zeit von einem Spieleabend zu berichten, da mir dieser auch nach einigen Tagen noch immer durch den Kopf geht. Leider hat diese Spielgruppe durch verschiedenste Hindernisse seit Dezember nicht mehr zueinander gefunden und so hatte auch unser Weihnachtswichteln noch nicht statt gefunden. Bis zum vergangenen Freitag. Neues Jahr, neue Räumlichkeiten, die gleiche tolle Spielegruppe. Bei einigen Bierchen freuten wir uns über das lang ersehnte Treffen, tauschten uns aus und packten die kleinen Geschenke aus. Weiterlesen

Würfelei hoch zwei

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Heute geht es um Würfelspiele, die einen lieben sie, andere hassen sie. Wohl eines der bekanntesten Würfelspiele ist Kniffel, wer kennt es nicht? Mit fünf Würfeln sollen Pasche (merkwürdige Mehrzahl…), Straßen und andere Kombinationen von Würfelaugen gewürfelt werden, um Punkte zu erhalten. So weit, so langweilig. Jede Kombination darf nur einmalig markiert werden, pro Zug darf drei Mal gewürfelt werden, die Mitspieler schauen nur zu. Das sind gern genannte Kritikpunkte an dem Kniffel-Prinzip. Doch gibt es mittlerweile jede Menge Würfelspiele, bei denen man ebenfalls auf einem Wertungsblatt etwas ankreuzt, aber bei denen die Mitspieler einbezogen werden. Und um zwei solcher Spiele soll es heute gehen. Weiterlesen

Ostern 2018

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Auch wenn das Wetter noch nicht viel davon vermuten lässt, Ostern steht vor der Tür! Das bedeutet für viele ein langes Wochenende, Zeit mit Familie und Freunden und kleine oder größere Geschenke. Ich persönlich halte ja nur wenig davon zu Ostern allzu große Geschenke zu verteilen. Dieser Konsumrausch ist zu Weihnachten schon kaum mehr erträglich, zu Ostern benötige ich dies nicht auch noch. Da freut es mich viel mehr am Oster-Wochenende Zeit für die Familie und jede Menge Spiele zu haben.

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BS spielt! 2018

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Vergangenes Wochenende war es wieder so weit: Die Braunschweiger Stadthalle öffnete ihre Tore für die größte Brettspiel-Veranstaltung des Jahres in der Stadt: BS spielt! Letztes Jahr war das größte Ärgernis die Taschenkontrolle und die Durchsetzung des Verbots selbst mitgebrachter Getränke. Leider lies sich das Verbot nicht komplett außer Kraft setzen, aber zumindest konnte die Vereinbarung getroffen werden, dass Rucksäcke an der Garderobe für einen Euro abgegeben werden können. Aus diesen war es jederzeit möglich Essen und Getränke zu verzehren und die Taschen ohne Zusatzkosten zurückzugeben. Dennoch ist es verglichen mit anderen Veranstaltungen dieser Art immer noch ein kleines Ärgernis, denn während einer Partie will man eben nicht ständig aufstehen und zum Eingang gehen, um etwas zu trinken. Dennoch möchte ich die Organisatoren loben, sie haben einen Mittelweg gefunden, der sowohl die Stadthalle mit ihrem Caterer als auch die Spieler halbwegs zufrieden stellt. Aus der Stadthalle zurück in das Jugendzentrum Neustadtmühle zu gehen, würde dieses Problem zwar beheben, aber die Veranstaltung würde dann sicher weniger gut besucht, daher sehe ich dies nicht als Option.

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Brettspiel-Festival

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Bei der Neuheitenschau auf der Spiel’17 wurde ich plötzlich auf englisch angesprochen. Das alleine ist dort keine Seltenheit, doch was ich hörte war ein astreiner britischer Akzent, ein Träumchen! Nicht erst seit ich mehrere Monate in England verbringen durfte, liebe ich diese Aussprache. Caroline Mosdell war es, die mich ansprach, um mir ihr Spiel Festival Board Game näher zu bringen. Da ich selber gerne auf Musik-Festivals gehe, war ich direkt interessiert an dem Spiel. Ich erzählte etwas über mich und den Blog, mit dem Namen „like board game poetry“ und Caroline meinte, sie hätte das perfekte Spiel für mich. Ihr Mann Jeremy kam hinzu und beide erzählten uns davon, wie sie das Spiel für ihre Kinder entwickelten. Doch es blieb nicht dabei es mit ihren Kindern zu spielen, auch wenn Freunde kamen wurde Festival hervor geholt und viel Spaß verbreitet.

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Memoarrr! heißt das neue Memo

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Noch vor der Spiel’17 fand ich ein kleines Spiel in meinem Briefkasten. Buzzword Memo stand auf der Schachtel und es versprach „das Gedächtnisspiel für Erwachsene“ zu sein. Der Verlag ist kein Brettspielverlag, sondern ein Unternehmen für…ja, für was eigentlich? Die Webseite ist vermutlich „voll im Trend“, auf mich wirkt sie einfach nur unübersichtlich. Ich mag strukturierte Webseiten, auf denen ich mich anhand von Menüs dahin begeben kann, wo ich die Informationen finde, nach denen ich suche. Ich mag keine Webseiten, bei denen man ewig über reißende Titel hinweg scrollen muss, um möglicherweise Gesuchtes zu finden. Jedenfalls hat sich die Agentur digitale Anwendungen und Markenbildung auf die Fahne geschrieben. In diesem Zuge ist wohl auch das Memo-Spiel Buzzword Memo entstanden, gespickt mit mehr oder weniger bekannten Buzzwords aus dem Marketing.

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Finstere Zufluchtsorte

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Am Wochenende bin ich bei Facebook auf etwas gestoßen. Feuerland-Spiele, der Verlag, der Gloomhaven nach Deutschland bringen möchte, hat die Meinungen der Leute abgefragt. Und zwar ging es um die Übersetzung der namensgebenden Stadt Gloomhaven im Spiel. Über 150 Kommentare wurden dazu abgegeben, es scheint zwei Fronten zu geben. Die einen, die unbedingt alle Eigennamen im Spiel im englischen Original haben wollen und die, die entsprechende Übersetzungen wünschen. Dabei ging es gar nicht um die Frage, ob überhaupt übersetzt werden sollte, sondern nur um die Übersetzung der Stadt Gloomhaven. Doch die entstandene Diskussion wurde schnell emotional.

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Deal or no deal!?

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Über Brettspiel-Preise kann man lang und breit diskutieren. Besonders zu extrem verkaufstarken Zeiten, in denen die großen Online-Anbieter wie Amazon oder Thalia mit Rabatten nur so um sich schmeißen, wird viel diskutiert. Viele freuen sich Spiele zu so günstigen Preisen zu ergattern, andere sehen diese Entwicklung kritisch in Bezug auf die Verlage und Autoren. Schließlich steckt hinter jedem Brettspiel eine Menge Entwicklungszeit, von der Idee bis zur Umsetzung vergehen zumeist Jahre. Das sollte doch auch gebührend honoriert werden. Zudem haben viele passionierte Brettspieler eh viel mehr Brettspiele, als sie jemals ausgiebig spielen können. Doch muss dies grundsätzlich jeder für sich entscheiden, ob er Spiele zum spielen oder sammeln kauft. Wie viel Geld und Platz ihm sein Hobby wert ist.

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Spielwarenmesse 2018 – Rückblick Teil III + Gewinnspielauflösung

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Eigentlich wollte ich in zwei Berichten mit dem Rückblick auf die diesjährige Spielwarenmesse auskommen, aber dies hat irgendwie nicht funktioniert. Genau so wollte ich viel mehr Spiele in Nürnberg sehen, fotografieren und erste Eindrücke für euch dabei haben. Aber der eine Tag war einfach nicht ausreichend. An manchen Ständen bin ich immer und immer wieder vorbei, hatte aber nie Zeit anzuhalten, andere Stände waren zunächst belegt und es blieb keine Zeit zurück zu kehren. Dennoch habe ich versucht, vor allem über die meisten der von euch genannten Spiele an Fotos und/oder Informationen zu gelangen.

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