BerlinCon 2018 – Tag 1

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Vergangenen Samstag machten wir uns auf den Weg in die Hauptstadt. Wir überlegten lange zu welchen Zeitpunkt wir die Ankunft planen, da wir einen großen Andrang befürchteten. Daher hieß unser erstes Ziel an diesem Tag Potsdam, wo wir im Laden Galadriel ein Arler Erde Reiseziel einsammeln konnten. Da dieser erst um 10:30 Uhr öffnete, rechneten wir mit einer Ankunft in Berlin gegen Mittag. Als dann die ersten Bilder der langen Schlange am Eingang veröffentlicht wurde, wussten wir alles richtig gemacht zu haben. Selbst als wir einen Parkplatz am Kühlhaus suchten, war die Schlange noch ziemlich lang. Dies legte sich jedoch bis wir das Auto abgestellt und im nahe gelegenen Hotel eingecheckt hatten. Also alles richtig gemacht :-D

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Spiel des Jahres 2018 – Sieger

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Am vergangenen Montag schauten wieder viele Blicke nach Berlin, wo im Swissôtel die Kritikerpreise Kennerspiel des Jahres und Spiel des Jahres 2018 bekannt gegeben wurden. Und nach vielen Jahren wurde auch mal wieder ein Sonderpreis übergeben. Dieser ging, wie bereits  zuvor bekannt, an Matt Leacock und Rob Daviau für Pandemic Legacy Season 2. Eigentlich gab es seit der Einführung des Kennerspiels keine Sonderpreise mehr, doch die Jury wollte den Autoren endlich den gebührenden Respekt zollen. Ihnen gelang es mit Season 2 den ersten Teil tatsächlich noch zu übertreffen und erneut ein besonderes Spielerlebnis zu erzeugen. Eine weitere Nominierung hätte einfach nicht gepasst, weswegen sich die Jury für diesen Weg entschieden hat, damit die Autoren nicht erneut mit leeren Händen Deutschland verlassen müssen.

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Sommer in Berlin

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Ein langes Wochenende im Juli in Berlin zu verbringen ist quasi schon zur Tradition geworden. Und so machen wir uns auch am kommenden Wochenende wieder auf den Weg. Zwei Tage lang heißt es dann auf der BerlinCon spielen, spielen und noch viel mehr spielen und am Montag wird das Geheimnis um das Kennerspiel des Jahres 2018 und das Spiel des Jahres 2018 gelüftet. Am Montag geht es aber nicht direkt nach der Verleihung nach Hause, wir haben noch etwas für den Nachmittag geplant, wovon ich hinterher ebenfalls berichten werde. Also freut euch in der kommenden Zeit auf Berichte zu drei unterschiedlichen Erlebnissen aus Berlin.

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Karten über Karten

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Von Ravensburgers Vielspielermarke alea gab es zuletzt vor allem Karten- und Würfelspiele zu bestehenden Titeln. Diese kamen im neuen, handlichen Schachtelformat daher und hatten optisch sehr viel Ähnlichkeit mit dem Vorgänger. Egal ob man sich die Umsetzung des Karten-/Würfelspiels zu Broom Service, Las Vegas oder Die Burgen von Burgund anschaut. In Bezug auf Broom Service gab es bereits erste Begriffsschwierigkeiten, denn eigentlich ist Broom Service ja die Brettspiel-Version des zuvor erschienenen Kartenspiels Wie Verhext! Die beiden Kartenspiele unterscheiden sich aber wirklich, von daher hat das neue Kartenspiel durchaus seine Berechtigung. Doch jetzt setzte alea noch einen oben drauf. Die heutige Brettgeschichte handelt von der Neuauflage eines Kartenspiels zu einem beliebten Brettspiel.

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Ein Hobby bleibt selten allein

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Ich finde es wichtig, als Ausgleich zum Alltag des Berufslebens einem Hobby nachzugehen. Oder mehreren, es gibt ja viele tolle Dinge, für die man sich begeistern kann. Brettspiele kamen bei mir erst wieder in den letzten Jahren auf. Davor waren meine Hauptinteressen Fußball, Darts und Rock-Musik. Die Brettspiele nehmen mittlerweile einen großen Teil meines Lebens ein, worüber ich sehr froh bin. Umso schöner erscheint es dann, wenn man Hobbies verbinden kann. Zum Beispiel wenn ein Hobby sogar Thema eines Brettspiels ist. Das muss doch dann einfach passen, oder etwa nicht? Ich möchte heute über zwei Spiele sprechen, an denen ich auf der Spiel 2017 in Essen einfach nicht vorbei kam. Bei dem einen geht es um Metal-Bands, beim anderen um ein Burger-Restaurant. Das ist kein Hobby, sondern ich habe mir zu Schulzeiten mein Taschengeld durch einen Job bei einer großen Fastfood-Kette aufgebessert, genau wie meine beiden Geschwister. Daher liegt das Burger braten einfach in der Familie ;-) Zum Abschied gab es von den ehemaligen Kollegen ein PC-Spiel, bei dem Burger gebraten und möglichst schnell an die wartenden Gäste verkauft werden mussten. Dieses habe ich lange nicht mehr angefasst, aber vielleicht kann ein Brettspiel es gut ersetzen

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Aber bitte mit Sahne…

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Denn wie Sahne auf dem Kuchen oder der Zuckerguss auf einem Donut hat es sich der 2015 von Matthias Nagy gegründete Berliner Verlag Frosted Games als Ziel gesetzt, einen zusätzlichen Service für Brettspielverlage und Brettspieler anzubieten. Die Verlagsgründung resultierte aus einer Idee, die dem Verleger schon längere Zeit im Kopf rumgeisterte: Einen Brettspiel-adventskalender mit 24 kleinen Überraschungen für die Adventszeit anzubieten. Es folgte ein Osternest im Folgejahr, doch wurde dies scheinbar kein großer Erfolg, obwohl ich die Idee klasse fand, Brettspiel-Promos zu Ostern zu verstecken und zu suchen. Das folgende Promo-Projekt konnte sich jedoch etablieren und genau darum soll es heute gehen.

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Schöne Kindheitserinnerungen

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Unser Gehirn leistet wirklich gute Arbeit. Nicht nur Videos oder Fotos lassen uns an Geschehens denken, nicht nur materielle Andenken, sondern auch Gerüche oder Geschmäcker. Noch gar nicht lange ist es her, dass die Bretterwisser in ihrer 110. Folge von Spielen erzählten, zu denen sie sich eine Neuauflage wünschen würden. Und Arne nannte Bravo Traube, ein wunder Punkt seiner Kindheit, da er dieses Spiel niemals bekommen hat, obwohl er es doch so sehr haben wollte. Ich habe dieses Spiel als Kind gespielt, kann nicht mehr mit Sicherheit sagen ob ich es selber hatte oder bei Freunden spielen konnte. Und dann schlendern wir vor einigen Wochen ganz entspannt über einen Dorfflohmarkt und plötzlich liegt es da: Bravo Traube! Ich konnte meine Begeisterung kaum verbergen, lies es mir aber nicht nehmen den Preis zu verhandeln und für schlappe 2.50€ konnte ich es mein Eigen nennen.

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Herzensprojekte

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Eigentlich schreibe ich ja nicht viel über laufende Kickstarter-Kampagnen, da ich selbst auch gar nicht sonderlich anfällig für solche Projekte bin. Ist ein Spiel richtig gut, gelangt es häufig hinterher auch in den normalen Handel. Dann ist vielleicht das eine oder andere „Kickstarter-Exclusive“ nicht dabei, aber die sind ja oft mehr Schein als sein. Doch heute möchte ich mich gerne zu vier laufenden Projekten äußern. Diese vier könnten kaum unterschiedlicher sein, doch haben sie alle eine Gemeinsamkeit: Es geht um Herzensprojekte rund um Brettspiele.

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Wo sind all die Schafe hin?

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Als aufmerksamer Leser kann man sich durchaus fragen, warum so lange keine Schafspiele auf diesem Blog im Fokus waren. Dabei haben die Loot-Bilder der letzten Spiel in Essen doch das ein oder andere Schafspiel gezeigt. Diese Spiele haben alle eines gemeinsam: Sie stammen von ausländischen Verlagen. Nur eines der vier Spiele verfügt über eine deutsche Anleitung, die anderen liegen immerhin auf englisch vor, zeigen aber einige Übersetzungsschwächen, wie es leider so oft verkommt bei Spielen asiatischer Verlage. Ich habe länger gehadert, in welcher Form ich sie euch vorstellen kann. Ich möchte nun versuchen, euch mit der heutigen Brettgeschichte einen kleinen Einblick in die Schaf-Spiele der Spiel’17 zu geben. Eine weitere Tendenz erkenne ich darin, dass Schaf-Spiele häufig recht zugänglich für Kinder erscheinen. Ich spiele sie jedoch nur in Gruppen mit Erwachsenen, vor allem, wenn sie nicht explizit als Kinderspiele angepriesen werden.

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Kartenfluch(t)

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Heute erwartet euch eine Brettgeschichte der etwas anderen Art. Ihr habt hier schon häufiger lesen können, dass mir zu Escape Room-Spielen keine sinnvollen Einleitungen mehr einfallen. Und eigentlich sind auch die Rezensionen zu weiteren Teilen keine wirklichen Rezensionen, da sie nur noch aus sich wiederholender Einleitung, einem kurzem Materialüberblick und dem Fazit bestehen.  Nun habe ich zwei Escape Room-Adaptionen gespielt, die sich sehr ähneln, sodass mir die Idee kam, sie in eben dieser Brettgeschichte zu erwähnen. Bei Unlock! von den Space Cowboys und Deckscape von Abacusspiele, sind Karten das zentrale Element der Umsetzung.

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