Was gibt’s zu Essen? No.1 – Wyrmgold

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Die diesjährige Spiel in Essen, die weltweit größte Brettspielmesse, steht bereits in den Startlöchern. Bei BGG wird die Neuheitenliste schon fleißig befüllt, alle Szenekundigen strecken so langsam die Fühler aus, welche Spiele man keineswegs verpassen sollte. Und auch an mir geht dieser Kelch natürlich nicht vorbei, Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. In diesem Jahr werde ich erneut den einen oder anderen Pressetag der Verlage besuchen. Doch bevor diese anstehen, möchte ich euch von einem Treffen am vergangenen Samstag berichten, als mich Alexander Ommer besucht hat.

Pandemic: Untergang Roms

Cover / Foto: Asmodee

Pandemie ist in meinen Augen ein grandioses Spielkonzept, daher bin ich an allen Ablegern sehr interessiert. Und diese gibt es mittlerweile jährlich und zwar immer passend zu dem Land, in welchem die Weltmeisterschaft ausgetragen wird. Nach Pandemic: Iberia und Pandemic: Steigende Flut erschien im vergangenen Jahr Pandemic: Untergang Roms. Ein Thema welches mich so gar nicht abholt, ich habe keinen Bezug zu Italien oder Rom und ich kann mir wahrlich interessanteres vorstellen, als mit römischen Kampftruppen durch das Land zu streifen. Zwei Besonderheiten ließen mich dann aber doch aufhorchen: Dies ist das erste Pandemic-Spiel mit offizieller Solo-Spielregel und es enthält Würfel, die wir in diesem Universum bisher nur vom Pandemie-Würfelspiel kannten.

Dominion – Dark Ages

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Lange haben eingefleischte Dominion-Fans auf die Neuauflage diese Erweiterung gewartet, nun ist sie endlich verfügbar. Wer, wie ich, nicht von Anfang an alles rund um Dominion gesammelt, sondern erst später damit begann, hatte es bislang schwer an die Erweiterungen Hinterlands und Dark Ages zu gelangen. Es handelt sich dabei um die letzten Erweiterungen, die vom Hans im Glück-Verlag heraus gegeben wurden. Seit einigen Jahren wurden sie vom neuen Vertrieb für Rio Grande Games in Deutschland immer wieder angekündigt, doch dann zog es der Verlag vor, die aktuellen Erweiterungen zu veröffentlichen. Doch trotz des nicht enden wollenden Ideenreichtums des Autors Donald X. Vaccarino, hat es der Verlag nun geschafft zwischen zwei aktuellen Erweiterungen eine der schon lange vergriffenen herauszubringen.

Flucht aus Berlin

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Das Berlin-Wochenende im Juli ist mittlerweile fester Bestandteil für uns. Es beginnt am Wochenende mit der Berlin Brettspiel Con, am Montag folgt dann die Bekanntgabe von Kennerspiel und Spiel des Jahres. Über beides habe ich dieses Jahr bereits berichtet. Was aber mittlerweile auch zu diesem Berlin-Ausflug gehört, sind Besuche realer Escape Rooms. Während es bei meinem ersten Besuch der BerlinCon 2016 noch sehr spontan entstand, den nahe der Veranstaltung gelegenen Escape Room Exit Berlin zu besuchen, wurden wir im vergangenen Jahr von Escape Berlin eingeladen. Bei denen gibt es mit dem Knast 13 mittlerweile einen neuen Raum, den wir gerne ausprobieren wollten. Kurze Zeit später flatterte auch schon die nächste Einladung aus Berlin bei uns ein, wir sollten auch bei Make a Break vorbei schauen. Leider passte es terminlich wieder nicht für unsere gesamte Escape Room Gruppe, doch immerhin zu dritt ließen wir uns zum Abschluss des Berlin-Wochenendes zwei Mal einschließen.

Futuropia

Cover / Foto: 2F Spiele

Als in meinem Elternhaus vor kurzem die Garage aufgeräumt wurde, ist mir ein Bild aus der Grundschule in die Hände gefallen. Die Aufgabe lautete ein Bild von der Zukunft zu malen und ich entschied mich für ein fliegendes Auto. Auch die Filmemacher von Zurück in die Zukunft II hatten 1989 die Vision davon, dass 2015 Autos nicht mehr die Straßen, sondern den Luftraum belagern. Davon scheinen wir jedoch noch relativ weit entfernt zu sein. Dennoch geben sich die Menschen gerne solchen Zukunftsvisionen hin. Friedemann Friese hat nun sogar ein Spiel zu seiner utopischen Zukunftsfantasie enstehen lassen, bei dem die meisten Menschen nicht mehr arbeiten müssen. Sie können sich voll und ganz ihren Hobbies widmen, während Maschinen die Arbeit verrichten. Als Informatiker weiß ich, dass so etwas nicht einfach vom Himmel fällt und die Technologie dafür erst erarbeitet werden müsste. Genau wie auch im Spiel Futuropia.

Auflösung Gewinnspiel + Umfrage

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Fast einen Monat hattet ihr nun Zeit mir ein paar Fragen zu eurer Zufriedenheit mit den Inhalten dieses Blogs mitzuteilen, viele haben diese Chance genutzt, wofür ich mich ganz herzlich bedanken möchte. Das Feedback war grundsätzlich sehr positiv, was mich total freut, da ich hier ja scheinbar einiges richtig mache :-) Es sind auch einige Anregungen genannt wurden, wie ich mich eurer Ansicht nach verbessern könnte. Einige davon möchte ich hier nennen und meine Gedanken dazu erläutern.

Now Boarding

Cover / Foto: Fowers Games

Bis vor etwa drei Jahren hatte ich noch relativ wenig Berührungspunkte mit der Luftfahrt, höchstens alle paar Jahre mal einen Urlaubsflieger benutzt. Und dann habe ich angefangen im Luftfahrtbundesamt zu arbeiten. Da ich mich dort hauptsächlich um E-Government-Themen kümmere, also den Online-Zugang zu dieser Behörde, kam ich auch sehr schnell mit den Fluggastrechten in Berührung. Ein Thema welches potentiell jeden Reisenden betreffen kann, dessen Flieger sich verspätet, ausfällt oder der in einer anderen Klasse als der gebuchten unterkommt. Denn dann werden die Fluggäste schnell unzufrieden, was die Spieler in Now Boarding versuchen zu vermeiden. Jeder Gast möchte von A nach B kommen, doch umso länger er sich an einem Flughafen befindet, desto unentspannter wird er. Ein Umweg macht ihm nicht so viel aus, in der Luft scheint die Zeit wie im Fluge zu vergehen. Außer das Wetter spielt nicht mit, dann kann der Flug auch mal etwas länger dauern…

BerlinCon 2019 – Sonntag

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Natürlich war ich auch am Sonntag auf der BerlinCon 2019 und habe einige Spiele angespielt, von denen ich euch gerne noch berichten möchte. Zu diesem Zweck gibt es heute diese zusätzliche Brettgeschichte außer der Reihe, bevor die Erinnerungen an das Wochenende verblassen. Am Sonntag war es den ganzen Tag über sehr entspannt, es waren weniger Menschen vor Ort, es gab weniger Gewusel in den Hallen. Wobei es auch am Samstag nicht zu voll war, es war gut gefüllt, aber immer war noch irgendwo ein Plätzchen zum Spielen zu finden.

BerlinCon 2019 – Samstag

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Heute möchte ich euch vom längsten Tag der BerlinCon berichten. Mit der BerlinCon Badge konnten die Hallen bereits um 09:30 Uhr betreten werden. Wieder erfolgte der Einlass sehr entspannt, auch wenn sich einige anscheinend frühzeitig die Pole Position gesichert hatten, um beim “weltgrößten” Brettspiel-Flohmarkt ganz vorne mit dabei zu sein. Auch unser erster Weg führte direkt dorthin, doch musste noch einige Zeit vergehen, bis wir durch den professionell abgesperrten Zickzack-Kurs wirklich zu den Spielen gelangten. Die Positionierung des Flohmarkts am Ende der Halle empfand ich als hervorragende Lösung, auch wenn die Schlange zeitweise trotzdem bis in die Ausstellerhalle hinein ragte.

Spiel des Jahres 2019 – Sieger

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Gestern war es wieder so weit, ein langes Wochenende in Berlin gipfelte in der Verleihung der Kritikerpreise Kennerspiel und Spiel des Jahres. Dieses Jahr war einiges anders. Statt am Kurfürstendamm, war die Location erstmalig das Musik- und Lifestylehotel nhow direkt an der Spree. Das war nicht die einzige Veränderung, zur Verkündung des Hauptpreises wurde die Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters eingeladen. Sie war der Grund für den verzögerten Beginn, entschädigte das Publikum dann etwas mit einer wirklich gelungenen Rede zum Kulturgut Spiel.