Kurz & Klein: #mylife / Snowman Dice / Wizard Würfelspiel

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Die Struktur meiner Rezensionen passt irgendwie nicht so richtig gut für die kleinen Karten- und Würfelspiele. Bei denen ist das Material in der Regel recht übersichtlich, viele Würfel oder Karten eben, die Anleitung eher kurz, der Spielablauf übersichtlich. Aus diesem Grund möchte ich mal wieder etwas Neues ausprobieren und euch nun drei Spiele auf andere Art und Weise als gewohnt vorstellen. Ich hoffe, euch gefällt dieser Beitrag und er bietet euch einen guten Einblick in die Spiele sowie meine Meinung dazu. Bei allen drei Spielen handelt es sich um Essen-Neuheiten, zwei sind bei Amigo Spiele erschienen, eines beim lettischen Verlag Brain Games. Auch dazu wird es eine deutsche Version geben.

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Dragon Market

Ein belebter Markt am großen Fluss,
man hier flink unterwegs sein muss.
Um zu gelangen an die vielen Gaben,
hilft es, einen Überblick zu haben,
wie man sich über die Boote bewegt,
schnell versperrt einem ein solches den Weg,
oft hilft es diese einfach fortzubewegen,
um mit seinem Boot anzulegen.
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Kero & Naga Raja

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Lange habe ich überlegt wie ich euch diese beiden Spiele am besten vorstellen kann. Sie haben eigentlich nicht viel gemeinsam, es sind beides reine 2-Personen-Spiele und sie sind beim gleichen Verlag erschienen, dahinter stehen jedoch ganz unterschiedliche Autoren und auch die verwendeten Themen und Mechaniken haben wenig gemein. Und doch vergleiche ich sie immer wieder miteinander, schließlich sind sie in relativ kurzen Abständen erschienen, bei einem Verlag mit besonderem Augenmerk auf der Ausstattung eines Spiels, nicht nur in Bezug auf das verwendete Material, sondern auch auf das eigens für jedes Spiel ausgearbeitete Inlay.

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Franchise

Foto: Queen Games

Die Branche boomt, es geht bergauf,
kaum ist die erste Filiale auf,
und es läuft mit dem Verkauf,
nimmt das Treiben seinen Lauf.
Weitere Niederlassungen müssen her,
damit der Gewinn wird immer mehr.
Allein wird man dabei nicht lang bleiben,
ein gutes Geschäft viele beneiden,
und so mancher wird sich entscheiden,
selbst ein erfolgreiches Geschäft zu betreiben.

 

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Futuropia

Cover / Foto: 2F Spiele

Als in meinem Elternhaus vor kurzem die Garage aufgeräumt wurde, ist mir ein Bild aus der Grundschule in die Hände gefallen. Die Aufgabe lautete ein Bild von der Zukunft zu malen und ich entschied mich für ein fliegendes Auto. Auch die Filmemacher von Zurück in die Zukunft II hatten 1989 die Vision davon, dass 2015 Autos nicht mehr die Straßen, sondern den Luftraum belagern. Davon scheinen wir jedoch noch relativ weit entfernt zu sein. Dennoch geben sich die Menschen gerne solchen Zukunftsvisionen hin. Friedemann Friese hat nun sogar ein Spiel zu seiner utopischen Zukunftsfantasie enstehen lassen, bei dem die meisten Menschen nicht mehr arbeiten müssen. Sie können sich voll und ganz ihren Hobbies widmen, während Maschinen die Arbeit verrichten. Als Informatiker weiß ich, dass so etwas nicht einfach vom Himmel fällt und die Technologie dafür erst erarbeitet werden müsste. Genau wie auch im Spiel Futuropia.

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Hochspannung

Cover / Foto: Amigo

Es war im Jahr 2009, also bereits vor 10 Jahren, als die Autorin Maureen Hiron aus kleinen Matheaufgaben ein Spiel entwickelte. Es dauerte noch sieben Jahre, bis sich Amigo Spiele der Idee annahm und das Spiel ein wenig überarbeitet auch auf deutsch verfügbar machte. Im gleichen Jahr hatte die Autorin eine weitere Idee. Was mit Addition und Subtraktion funktioniert, könnte doch genauso gut mit Multiplikation umgesetzt werden. Und auch Amigo Spiele schien diese Idee zu gefallen, denn nach Unter Spannung haben sie zu Beginn diesen Jahres auch Hochspannung veröffentlicht. Und wem beide Spiele alleine nicht genug sind, der kann sie sogar miteinander kombinieren.

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Copenhagen

Copenhagen Cover

Cover / Foto: Queen Games

An was denkt ihr, wenn ihr Brügge, Carcassonne, Istanbul, Yokohama, Coimbra oder Copenhagen hört? An die Städte oder doch eher an die Brettspiele mit diesen Städtenamen als Spieltitel? So ergeht es mir jedenfalls meistens. Finde ich das schlimm? Nein, überhaupt nicht. Das zeigt doch in einem gewissen Rahmen bloß, wie Brettspiele auch bilden können. Ich schaue gerne Quizsendungen im TV und nicht selten konnte ich schon eine Frage lösen, weil ich den Ort und seine Eigenheiten in Brettspielen kennen gelernt habe. Ohne diese Brettspiele wüsste ich wahrscheinlich nicht, dass die Inselgruppe Murano für seine Glaskunst bekannt ist, dass Nippon der japanische Name Japans ist oder der Hafen Kopenhagens sich vor bunten Giebelhäuser erstreckt.

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3 Spiele – 1 Mechanismus: Roll’n’Write

Roll'n'Write Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Wieder ist es an der Zeit für mich etwas Neues auszuprobieren. Ich habe einige Spiele hier, die ich euch gerne vorstellen möchte, zu denen es aber im Detail gar nicht so viel zu schreiben gibt. Außerdem haben sie untereinander große Ähnlichkeiten, sodass ich mich entschieden habe sie euch gemeinsam vorzustellen. Ich hoffe, dass dies auch in eurem Sinne ist, da ihr dann einen direkten Vergleich bekommt, der euch bei eurer Kaufentscheidung vielleicht helfen kann.

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Roll for Adventure

Roll for Adventure Cover

Cover / Foto: Kosmos

Wenn man als Beschwörerin einen Höhlentroll bekämpft, während ein Mitspieler als Frostläufer einen Blutsauger erledigt und ein weiterer Spieler es als Heiler mit einem Wüstenwurm aufnimmt, dann ist das normalerweise eine sehr nerdige Angelegenheit. Doch haben Filme wie Der Herr der Ringe oder Harry Potter das Fantasy-Universum einer breiten Masse zugänglich gemacht. Und da wundert es nicht, dass ein solches Abenteuer-Thema nun als Familienspiel veröffentlicht wurde, bei dem die Spieler in verschiedenste Rollen schlüpfen und mit ihren Würfeln auf sehr zugängliche Weise Feinde bekämpfen.
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Wo geht’s hier zum Ausgang!? – No. 3

Ausgang Logo

Foto: Brettspielpoesie

Ich habe auf diesem Blog nun schon einige Escape Room-Adaptionen für den Spieltisch vorgestellt, allen liegt die gleiche Idee zu Grunde: Das Erlebnis eines Escape Rooms mit all seinen Rätseln und Aufgaben, die gelöst werden müssen, um zu entkommen, einzufangen und in eine Box zu packen. 2016 fingen die ersten Verlage damit an, doch dieser Trend ist noch lange nicht vorüber. Immer wieder tauchen hier und da neue Anbieter auf und alle finden einen etwas anderen Weg der Umsetzung. Viele dieser Titel bleiben durch Erweiterungen dauerhaft am Markt. Für mich als Rezensent bleibt es schwer, darüber zu berichten. Solche Spiele sind für eine Gruppe nur ein einziges Mal spielbar, danach ist die Lösung schließlich bekannt, daher kann auch nur der grobe Spielablauf mit seinen Mechanismen beschrieben werden. Ich habe nun beschlossen keine einzelnen Rezensionen mehr zu den vielen Escape Room-Adaptionen und dessen Erweiterungen zu verfassen, sondern über mehrere gemeinsam berichten, wenn wieder ein paar durchgespielt wurden.

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