Forbidden Sky

Forbidden Sky Cover

Cover / Foto: Schmidt Spiele

Schon bei der Einleitung in dieses Spiel, wird einem schnell klar, welcher Autor dahinter steckt. Matt Leacock hat mit Pandemie ein Spiel erschaffen, welches heutzutage schon fast als Genre gilt. Nicht selten nutzten wir den Satz: „Das spielt sich so ähnlich wie Pandemie“ und sofort wissen unsere Mitspieler worum es geht. Pandemie ist sowohl thematisch als auch spielmechanisch auf Kennerniveau anzusiedeln, einige Jahre später wurde das Spielprinzip auch Einsteigern zugänglich gemacht. Bei Die verbotene Insel finden sich die Spieler auf einer im Meer versinkenden Insel wieder, auf der sie Artefakte finden müssen, um sie verlassen zu können. Einige Jahre später befand sich dieselbe Forschergruppe bei Die verbotene Stadt in der Wüste wieder, wo sie abgestürzt waren. Im Kampf gegen Hitze und Wind mussten sie die Wrackteile finden, um ein neues Fluggerät zu errichten. Und nun sind die Forscher plötzlich auf einer Raumstation einem heftigen Unwetter mit Blitzen und Sturm ausgesetzt und müssen gar eine Rakete mit Strom versorgen, um mit ihrer Hilfe zu fliehen.
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Lifestyle

Lifestyle Cover

Cover / Foto: Amigo Spiele

Wenn man Nichtspielern von seinem Hobby Brettspiele erzählt, fangen einige Leute oft an, von ihren eigenen Brettspiel-Erlebnissen zu berichten. Doch diese beschränken sich meist auf Monopoly, Risiko oder Das Spiel des Lebens. Spiele, aus einer Zeit, in der es noch nicht üblich war den Autoren der Spielidee beim Namen zu nennen. Und nun habe ich ein aktuelles Spiel vorliegen, welches ebenfalls keinen Autorennamen angibt. Und thematisch erinnerst es direkt an besagtes Spiel des Lebens, denn die Spieler versuchen sich ein erfolgreiches Leben aufzubauen, was man an ihren Statussymbolen zu erkennen vermag. Da kann man nur hoffen, dass das Spiel selbst sich nicht so angestaubt anfühlt, wie es bei dem allseits bekannten Klassiker der Fall ist.

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Planet

Planet Cover

Cover / Foto: Asmodee

Bereits 2017 erregte ein Spiel von Blue Orange Games mein Interesse aufgrund seiner großartigen Optik. Gemeint ist Photosynthese, bei dem Bäume auf einen Spielplan platziert werden und es belohnt wird, wenn der Baum Sonne abbekommt. Denn selbige wandert in mehreren Runden rund um den Spielplan, ein richtig schön thematisches Spiel mit hohem Aufforderungscharakter durch das hochwertige Spielmaterial. Das Spiel selbst ist jedoch knallhart, als Familienspiel würde ich es nicht mehr durchgehen lassen. Nur abgeholzte Bäume bringen nämlich Punkte ein, daher sollte man die Zeit nicht vertrödeln, doch nur lebende Bäume in der Sonne generieren Einkommen, da ist einiges an Vorausplanung notwendig. Ein Jahr später präsentierte der Verlag wieder ein solch schönes Spielmaterial, dieses Mal sollen wir unsere eigenen Planeten gestalten und Tiere anlocken bei Planet.

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Jump Drive

Jump Drive Cover

Cover / Foto: Pegasus Spiele

Als ich vor einigen Jahren so richtig in die Brettspielwelt eingestiegen bin, war ein beliebtes Spiel überall vergriffen und es wurde nicht mehr produziert: Race for the Galaxy. Ein Titel aus dem Jahr 2007, der sich bei BGG auch heute noch unter den Top 50 aller eingetragenen Spiele befindet. Umso erfreuter war ich über die Nachricht, dass Pegasus Spiele eine Neuauflage produziert hat. Doch um diese soll es heute nicht gehen, sondern um ein Spiel welches auf der Schachtel damit wirbt „ein schnelles Kartenspiel im Universum von Race for the Galaxy“ zu sein und in etwa zeitgleich erschienen ist. Jump Drive ist aber genau genommen eine Neuauflage von The City, welches 2011 bei Amigo Spiele erschienen ist. Nur das dieses Spiel nun ein Sci-Fi-Thema bekommen hat.

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Spielfamilie: Luxor

Spielefamilie Logo

Spielefamilie Logo / Foto: Brettspielpoesie

Manches Mal bietet es sich einfach an, verschiedene Spiele bzw. Erweiterungen in einem Zug zu betrachten und nicht als einzelne Rezensionen zu veröffentlichen, daher werde ich nun ab und an Spielefamilien vorstellen. Es wird sicherlich keine regelmäßige Rubrik werden, sondern einfach immer wenn es passt mal eingestreut und vielleicht auch eine bereits existierende Rezension verlinkt, wenn dazu schon etwas veröffentlicht wurde. So wie heute, denn das zum Spiel des Jahres 2018 nominierte Luxor habe ich euch bereits vorgestellt. Doch gibt es mittlerweile mit Expedition Luxor einen weiteren Titel „in der Welt von Luxor“ und diverse Mini-Erweiterungen, welche bei Queen Games „Queenies“ heißen. Außerdem befand sich gerade erst eine Mini-Erweiterung im Brettspieladventskalender.

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Tribes

Tribes Cover

Cover / Foto: Kosmos

Zivilisationsspiele als Brettspiel sind oft nicht Jedermanns Sache, sie zeichnen sich häufig vor allem durch ihre lange Spielzeit aus und sprechen daher eher erfahrene, regelmäßige Spieler an. Eines der bekannten und beliebten Spiele dieser Kategorie ist Nations, hinter dem ein Team aus vier Autoren steht. Einer davon hat sich nun der Aufgabe angenommen ein einsteigerfreundliches Zivilisationsspiel zu kreieren. Dieses wurde über Kickstarter gefördert und wurde nun von Kosmos gemeinsam mit dem Autor überarbeitet  und veröffentlicht. Ich möchte euch Tribes – Aufbruch der Menschheit nun vorstellen.

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Scrabble Türme

Scrabble Türme Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Scrabble gehört wohl zu den ewigen Brettspielklassikern-Klassikern, die man in vielen Haushalten findet. Dieses Jahr feiert der Verlag Mattel ein großes Jubiläum, denn das Spiel wird 70 Jahre alt. Und zu diesem Anlass hat der Verlag großes Aufsehen erregt, als die Pressemitteilung herausgegeben wurde, den Titel an die Jugend anzupassen und statt Scrabble zukünftig „Buchstaben YOLO“ zu verkaufen. Das wurde von Rapper MC Fitti in einem Video in Szene gesetzt. Auch als die Bild-Zeitung sich darüber amüsierte, kam zunächst keine Reaktion. Erst nach wenigen Tagen wurde das ganze als Marketing-Aktion aufgelöst und auf das Jubiläum hingewiesen. Eines wurde damit erreicht: Das Spiel war in aller Munde, auch außerhalb der Brettspiel-Blase. Ob dadurch nun wirklich der Verkauf angekurbelt wurde, wage ich jedoch zu bezweifeln. Neben der Jubiläumsausgabe hat Mattel in Essen auch ein neues Spiel im Scrabble-Universum vorgestellt: Scrabble Türme. Ich mag Wortspiele und kam daher um dieses nicht herum.

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Qwantum

Qwantum Cover

Cover / Foto: NSV

Der Nürnberger Spielkartenverlag steht für kleine, knackige Karten- oder Würfelspiele. Vor sechs Jahren schaffte es mit Qwixx zum ersten Mal ein Würfelspiel auf die Nominierungsliste zum Spiel des Jahres. Es musste sich in diesem Jahr aber gegen Hanabi geschlagen geben, einem ebenso auf dieser Liste ungewöhnlichem, kleinen Kartenspiel. Drei Jahre später wurde die Serie mit Qwinto fortgeführt, nun soll die Trilogie enden. Qwantum heißt der letzte Titel in dieser Qw-Serie. Hinter diesen drei Spielen stehen jeweils andere Autoren, es begann mit Steffen Benndorf, wurde von Uwe Rapp und Bernhard Lach weiter geführt und nun folgt der dritte Streich von Reinhard Staupe, Anna Oppolzer und Stefan Kloß. Und als Teil dieser Riehe muss sich Qwantum auch seinen Vorgängern stellen. Wie es sich in die Serie einreiht, könnt ihr in dieser Rezension lesen.

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Wo geht’s hier zum Ausgang!? – No. 1

Ausgang Logo

Foto: Brettspielpoesie

Ich habe auf diesem Blog nun schon einige Escape Room-Adaptionen für den Spieltisch vorgestellt, allen liegt die gleiche Idee zu Grunde: Das Erlebnis eines Escape Rooms mit all seinen Rätseln und Aufgaben, die gelöst werden müssen, um zu entkommen, einzufangen und in eine Box zu packen. 2016 fingen die ersten Verlage damit an, doch dieser Trend ist noch lange nicht vorüber. Immer wieder tauchen hier und da neue Anbieter auf und alle finden einen etwas anderen Weg der Umsetzung. Viele dieser Titel bleiben durch Erweiterungen dauerhaft am Markt. Für mich als Rezensent bleibt es schwer, darüber zu berichten. Solche Spiele sind für eine Gruppe nur ein einziges Mal spielbar, danach ist die Lösung schließlich bekannt, daher kann auch nur der grobe Spielablauf mit seinen Mechanismen beschrieben werden. Ich habe nun beschlossen keine einzelnen Rezensionen mehr zu den vielen Escape Room-Adaptionen und dessen Erweiterungen zu verfassen, sondern über mehrere gemeinsam berichten, wenn wieder ein paar durchgespielt wurden.

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Outback

Outback Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Autor Michael Kiesling kann auf ein erfolgreiches Spielejahr zurück blicken. Er konnte mit Azul sowohl das Spiel des Jahres als auch den Sieger des Deutschen Spielepreises stellen und ist mitverantwortlich für Heaven & Ale, welches zum Kennerspiel des Jahres nominiert war. Entsprechend hoch sind die Erwartungen, wenn dieser Autor ein weiteres Spiel auf den Markt bringt. Outback kommt zudem mit einem richtigen Eyecatcher daher, denn dem Spiel liegt ein Pappjeep bei. Die Aufgabe ist es niedliche Tierplättchen auf seinem eigenen Spielertableau anzuordnen, klingt doch irgendwie nach Ähnlichkeiten zu Azul, also habe ich es mir genauer angesehen.

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