Imhotep: Das Duell

Imhotep Duell Cover

Cover / Foto: Kosmos

Nicht selten lassen die Verlage ein wenig Mut bei der Einschränkung der Spielerzahl vermissen. Dann werden Spiele für 2 – 4 Spieler veröffentlicht, doch zu zweit funktionieren sie nur mit Sonderregeln, die dem Spiel jeglichem Sielspaß nehmen. Imhotep gehört für mich gerade nicht in diese Kategorie, es funktioniert bereits gut zu zweit. Von daher war ich etwas überrascht als Kosmos verkündete, eine reine Duell-Version davon in ihrer 2-Spieler-Reihe zu veröffentlichen. Lediglich die Obelisken-Wertung war in dieser Konstellation schwächer, als im Mehrpersonenspiel. Dafür hat man mehr Einfluss auf das Spielgeschehen, da man jeden zweiten Zug ausführt. Imhotep selbst mag ich sehr und die Spielideen von Autor Phil Walker-Harding sowieso, also gab ich natürlich auch dieser Variante eine Chance und wurde positiv überrascht.

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Cacao – Diamante

Cacao Diamante Cover

Cover / Foto: Abacusspiele

Der Verlag Abacusspiele und Autor Phil Walker-Harding kümmern sich gut darum, ihr Spiel Cacao mit kleinen und großen Erweiterungen in den Köpfen der Spieler zu verankern. Mit der ersten großen Erweiterung wurde Schokolade eingeführt, die logische Konsequenz was aus den gesammelten Kakaobohnen entstehen kann :-)

Doch gab es neben der Schokolade noch drei weitere Module: Landkarten, Bewässerung und Hütten. Auch die zweite Erweiterung besteht aus vier einzelnen Modulen, die separat oder in Kombination dem Grundspiel hinzugefügt werden können. Erfahrt in dieser Rezension was die aktuelle Erweiterung mit Diamanten zu tun hat.

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Imhotep: Eine neue Dynastie

Imhotep - Eine neue Dynastie Cover

Cover / Foto: Kosmos

So ein Berufsleben kann ziemlich langweilig werden, wenn man tagtäglich immerzu die gleichen Aufgaben erledigt. So wie die Baumeister Imhoteps aus dem alten Ägypten, die zwar jedes Bauwerk in zwei Varianten erschaffen können, aber auch das kann mit der Zeit langweilen. Zum Glück ist eine neue Dynastie angebrochen und die Baumeister müssen nun auch die Wünsche ihrer neuen Herren berücksichtigen. Für jedes Bauwerk stehen ihn dadurch vier mögliche Ausprägungen zur Verfügung, die sie mit ihren Kollegen gemeinsam errichten können. Statt bisher im Grundspiel 32 Kombinationsmöglichkeiten, stehen den Spieler nun ganze 1.024 Möglichkeiten zur Verfügung, die Orte in einer Partie Imhotep zu kombinieren. Und das klingt nun gar nicht mehr so eintönig, oder? Auch die Götter sind davon angetan und belohnen die Baumeister, die ihre Errungenschaften gekonnt vorhersehen können.

 

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Bärenpark

Bärenpark Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Der Australier Phil Walker-Harding weiß mich mit seinen Spielen zu begeistern. Ob Sushi Go!, Cacao oder Imhotep – ich mag seine Spiele. Bei Twitter zeigt er regelmäßig Bilder seiner Prototypen und macht seine Anhänger damit heiß auf kommende Spiele. So konnte man seine Arbeit an einem Freizeitparkspiel beobachten. Diese Idee wurde weiter ausgearbeitet und statt in einem Freizeitpark finden wir uns in einem Bärenpark wieder, den wir aufbauen wollen. In diesem Tierpark sind vier verschiedene Bärenarten beheimatet: Pandabären, Gobibären, Eisbären und Koala Bären. Moment mal, Koalas sind doch eigentlich keine Bären!? Sie dürfen mitspielen, obwohl es sich eigentlich um Beuteltiere handelt. Sie überzeugen einfach durch ihre Niedlichkeit und konnten daher nicht weggelassen werden. Die Quittung dafür folgte auf dem Fuße: Spätestens sein Cottage Garden wissen wir, dass sich Tiere und Brettspielproduktionen nur bedingt vertragen. Die Koalas haben bei Bärenpark die Angaben zur Plättchenzahl auf dem allgemeinen Ablageplan durcheinander gebracht. Das kommt eben davon, wenn man sich von den süßen Tierchen ablenken lässt :-D

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20.12.2016 – Cacao: Chocolatl

Foto; Brettspielpoesie

Zur Weihnachtszeit vernimmt man oft diesen Duft
von Kakao und Schokolade in der Luft.
Damit wir kommen in diesen herrlichen Genuss.
so mancher Völkerstamm hart arbeiten muss
Sie werden zum Fest mit neuen Hütten belohnt,
damit es sich im Dschungel noch schöner wohnt.
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12.12.2016 – Imhotep

Foto: Brettspielpoesie

Die Baumeister setzen Stein auf Stein
tolle Bauwerke sollen es später sein.
Doch weiß man nie wohin die Steine kommen
nun hat jeder sein eigenes Boot bekommen
Mit dem kann er einen Stein transportieren
und einen bereits besuchten Ort anvisieren.
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Cacao – Chocolatl

Cacao Chocolatl Cover

Cover / Foto: Abacusspiele

Letztes Jahr gehörte das Plättchen-Legespiel Cacao zu meinen Favoriten für das Spiel des Jahres, schaffte es aber nur auf die Empfehlungsliste. In diesem Jahr gelang es dem Autor Phil Walker-Harding dann mit Imhotep wieder ein großartiges Spiel zu präsentieren und damit unter die drei Nominierten zu kommen. Aber nicht nur daran hat der Autor im vergangenen Jahr gearbeitet, auch die erste große Erweiterung zu Cacao ist nun erschienen, von der man sich in Essen 2015 bereits ein erstes Bild machen konnte. Diese Erweiterung besteht aus vier voneinander unabhängigen, aber frei kombinierbaren Modulen, auf die ich zunächst einzeln eingehen werde.

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Imhotep

Imhotep Cover

Cover / Foto: Kosmos

Im neuen Kosmos-Spiel Imhotep verkörpern die Spieler Baumeister im alten Ägypten. Es gibt einiges zu errichten: Obelsiken, Pyramiden, Tempel und eine Grabkammer. Die Steine kommen dabei aus einem abgelegenen Steinbruch und müssen erst mit Schiffen zu ihren Zielorten befördert werden. Doch kann sich keiner der Baumeister ein eigenes Boot leisten, es kommt zum spannenden Wettlauf um die besten Plätze. Man weiß dabei nie, an welchen Ort diese Steine geliefert werden. Auf einem Markt kann man die zusätzlich auch Steine gegen wertvolle Unterstützung eintauschen.

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Cacao

Cover Cacao

Cover / Foto: Abacus Spiele

Abacusspiele entführt euch mit diesem neuem Spiel in die exotische Welt rund um den Cacao. Nur wenn ihr eure Arbeiter geschickt einsetzt, könnt ihr bei diesem Spiel den Sieg erringen. Der Einstieg ist überraschend einfach, trotzdem gibt es einige Wege an Siegpunkte zu gelangen und zum Sieg ist taktisches Denken und Agieren notwendig.

Spielmaterial:

Zu den vier hölzernen Spielfiguren in verschiedenen Farben (hier Wasserträger genannt) kommen Kakaobohnen aus Holz. Jeder Spieler bekommt sein eigenes Spielertableau, auf das er seinen Wasserträger setzt. Ebenfalls enthalten sind Goldmünzen mit den Werten 1, 5 und 10 sowie Sonnensteine, die ebenso wie die Arbeiter- und Urwaldplättchen aus dicker Pappe sind. Die Goldmünzen können im Spiel zu viert jedoch etwas knapp werden.

Beschreibt man das Spielmaterial muss unbedingt noch erwähnt werden, dass der Karton sehr schön sortiert ist. Jedes Einzelteil hat seinen genauen Platz, selbst jede Spielfigur hat ihr eigenes Fach. Stellt man das Spiel jedoch hochkant in den Schrank, kann dies schnell zum Durcheinander im Karton führen. Auch die Spielanleitung hat keinen richtigen Platz und liegt leicht durchgebogen auf dem Tiefzieheinsatz auf. Diese ist auf zwei Blätter aufgeteilt, in deutsch und englisch vorhanden und gut verständlich.

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