Die Hälfte des Jahres ist bereits vergangen. Wir befinden uns mitten im häufig erwähnten Sommerloch. Das Wetter vor der Tür lädt meist auch eher nicht dazu ein, den ganzen Tag drinnen mit Brettspielen zu verbringen. Von daher ist es in der kalten Jahreszeit einfach leichter, sich mit anderen zum Spielen zu verabreden. Trotzdem kann ich auf mehr Partien und mehr Spielzeit zurückblicken, als noch im Monat zuvor. Es scheint bei mir also wieder bergauf zu gehen. Wir nähern uns ja auch immer weiter dem neuen Jahrgang, der bald mit der GenCon in den USA und der BerlinCon in Deutschland so richtig Fahrt in Richtung der SPIEL’25 aufnimmt. Passenderweise ist auch schon die BGG-Preview(externer Link) gestartet.
Kategorie: Rezensionen
Die meisten Spiele dieses Genres spielen wir nur zu zweit. Als Team sind wir darin mittlerweile richtig gut eingespielt, ergänzen uns bei Rätseln oft wunderbar. Besonders die zeitintensiveren Krimispiele lassen sich zu zweit als Paar ganz gut einrichten, meist am Wochenende oder im Urlaub. Doch manches Mal stellen uns solche Spiele auch auf die Probe. Ich erinnere mich da an die allererste Unlock!-Box mit Die Insel des Doktor Goorse oder Exit-Das Spiel: Der Gefängnisausbruch, die beide zumindest zeitweise verlangen, dass man sich in zwei Teams aufteilt. Das wäre zu zweit ziemlich öde, weil dann ja jedes Team aus nur einer Person bestehen würde. Deswegen haben wir uns für diese Spiele Unterstützung besorgt. Was wir auch bei den beiden Titeln machen mussten, die ich heute vorstellen möchte. Ich kann beide Spiele daher nur aus dieser einen Perspektive besprechen, denn ich habe sie beide nur exakt zu viert gespielt. Eine weitere Gemeinsamkeit besteht darin, dass mittlerweile bereits zwei unterschiedliche Ausgaben dieser Spielideen erhältlich sind, ich aber nur die jeweils genannte Version gespielt habe.
Überall in der Stadt tauchen sie auf,
gefährliche Bomben zu Hauf!
Niemand sie entschärfen kann,
daher müsst ihr wohl oder übel ran!
Ihr seid auf dem Gebiet zwar noch neu,
verliert aber schnell die Scheu!
Die Kabel sind ja durchnummeriert,
und werden aufsteigend sortiert.
Ihr müsst jetzt nur noch herausfinden,
wo sich bestimmte Kabel befinden.
Hin und wieder muss man sich beeilen,
darf dabei trotzdem kein Rotes zerteilen.
Gleich 66 Missionen euch erwarten,
das gleiche Ziel, auf ganz verschiedene Arten.
Jetzt hat sie begonnen, die Sommerpause. Bei meinem beiden liebsten Hobbies wird nach einem turbulenten Monat dadurch nun wieder etwas Ruhe einkehren. Während ich dem einen Hobby nun sehr viel weniger nachgehen kann, bedeutet dies zugleich wieder mehr verfügbare Zeit für das andere Hobby, nämlich Brettspiele. Gerade erst wurden die besten Spiele des vergangenen Spielejahrgangs bekannt gegeben. Ich habe mich in gewohnter Weise ebenso an der Prognose beteiligt, als auch an einer Kommentierung der Auswahl. Die Jury wird den Juni sicherlich nutzen, um die nominierten Titel weiter unter die Lupe zu nehmen und ich hoffe ich kann die Zeit nutzen, noch das eine oder andere Spiel des vergangenen Jahrgangs besser kennen zu lernen.
Wie treue Leser dieses Blogs wissen, fasse ich gerne mehrere Spiele in einem Blog-Artikel zusammen, die eine gemeinsame Eigenschaft aufweisen. Bei den folgenden drei Titel handelt es sich um Kartenspiele aus dem gerade endenden Jahrgang, die mit bis zu sechs Personen erlebt werden können. Zwar kann man alle diese Spiele auch mit weniger Personen spielen, mir gefallen sie jedoch umso besser, desto mehr dabei sind.
!!! ACHTUNG – SPOILER !!!
Jedes Jahr, darauf ist man getrimmt,
Anfang Mai die Spekulation beginnt:
Was wird die Spiel des Jahres-Jury nominieren?
Gibt es gute Gründe darüber zu lamentieren?
Doch gibt es noch etwas, was die Brettspielszene entzweit,
auch die SO Wundertüte gibt es in dieser Zeit.
Lohnt es zu bestellen, obwohl man viele Spiele besitzt?
Kann der Inhalt erfüllen, was das Angebot verspricht?
Sechs Spiele im Wert von über 200 Euro,
die bunte Mischung wiegt fast 10 Kilo.
Was man davon hält, bleibt einem selbst überlassen,
ich lasse mich immer wieder gerne überraschen!
Auch dieses Jahr konnte man zum Geburtstag des Online-Shops Spiele Offensive wieder eine Wundertüte bestellen. Dabei handelt es sich um eine feste Zusammenstellung verschiedener Spiele in Bezug auf Themen, Mechaniken und Anspruch, die in jeder Wundertüte gleich ist. Die Spiele sollen allesamt unberechtigterweise unter dem Radar geflogen sein. Dieses Jahr gab es noch den zusätzlichen den Hinweis, dass es sich dabei nicht um lästige Lagerbestände der Spiele Offensive handeln soll, sondern manche Verlage wohl offensiv anbieten, ihre Spiele in der Wundertüte unterzubringen oder mit der Idee, ein Spiel dort unterzubringen, die Auflage erhöhen. Denn 1.750 Spiele muss man auch erstmal “über” haben. Gestern erreichte mich diese Wundertüte und ich werde den Inhalt nun in gewohnter Weise analysieren und lasse euch an meinen Gedanken dazu teilhaben.
Ein Viertel des aktuellen Jahres liegt bereits hinter uns, zugleich ist der aktuelle Spielejahrgang zu Ende. Alle Spiele, die jetzt noch erscheinen oder gerade erst veröffentlich sind, zählen aus Sicht der Spiel des Jahres-Jury schon zum folgenden Jahrgang. Die ersten Medienschaffenden haben bereits in die Glaskugel geblickt, was dieses Jahr zum Spiel und Kennerspiel des Jahres nominiert werden könnte. Unsere Bretterwisser-Aufnahme zu diesem Thema musste aufgrund technischer Probleme leider verschoben werden. Auch für die eigene Prognose hier auf dem Blog werde ich noch etwas in mich gehen müssen.
Neues Land sich vor uns erstreckt,
der Reiz sich niederzulassen ist geweckt!
Ressourcen bietet das Land weit und breit,
Wikinger verschiedener Clans sind daher im Streit,
sie wollen sich diese gegenseitig wegnehmen,
und vor den anderen leere Gebäude belegen.
Nur korrekt platzierte Langboote geben an,
wofür man am besten punkten kann.
Stefan Feld ist unter Vielspielern ein beliebter Spieleautor, schaut man bei BGG ist seine erste Veröffentlichung bereits zwanzig Jahre her. In den vergangenen Jahren sind viele verschiedene Spiele von ihm erschienen und dennoch gibt es in der Brettspielbubble eine recht genaue Vorstellung von “einem typischen Feld”. Punktesalat ist ein Begriff, der bei seinen Spielen häufig fällt, denn oftmals sind Punkte eine Belohnung für alles Mögliche und doch besteht der Reiz darin, aus den Begebenheiten die besten Optionen herauszufiltern und ideal für sich zu nutzen. Zugleich bekommt man es auch häufig mit einem irgendwie gearteten Mangel zu tun, den man in den Griff bekommen sollte.
Heute berichte ich von neuen Fälle mehr oder weniger bekannter Spielideen im Bereich der Ermittler- und Kriminalspiele an. Der Vorreiter Hidden Games hat mit Campingkiller einen neuen Tatort-Fall, bei dem erstmals eine weibliche Person dass Opfer eines Verbrechens wurde. Das Monster aus dem Eis ist zwar ein eigenständiges Spiel, aber die Autoren könnten von der Tatort Meer-Reihe bereits bekannt sein. Wo ist David M. ist bereits das zweite Ermittlerspiel der Close the Case-Reihe von Simon&Jan und die beiden Decktective-Fälle Spuren im Sand und Findet Sherlock Holmes haben bereits mehrere Vorgänger, die sich als kurze “Ermittlungssnacks” für zwischendurch etabliert haben.







