Mahé

Mahe Cover
Cover / Foto: Franjos

Alex Randolph, der erfolgreiche Spieleautor von Spielen wie “Sagaland” oder “Tempo, kleine Schnecke”, haben wir die Neuheit aus Franjos Spieleverlag namens Mahé zu verdanken. Dabei wird ein Würfelmechanismus verwendet, der sich schon in vorherigen Spielen im Ravensburger-Verlag (“Känguruh” und “Die heiße Schlacht am kalten Buffet”) bewährt hat. Das Ganze ist thematisch sehr liebevoll umgesetzt, indem man sich mit seiner Schildkröte über den Strand einer Seychellen-Insel bewegt.

Ubongo (Mitbringspiel)

Ubongo Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Dieses kleine, schnelle Mitbringspiel ist der kleine Bruder des Originals aus dem Kosmos-Verlag. Geometrische Formen, wie man sie beispielsweise aus Tetris kennt, müssen dabei auf Zeit zu vorgegebenen Formen zusammengesetzt werden. “Wer legt am schnellsten die neuen Aufgaben?” – Genau dass soll sich während einer Partie des Ubongo Mitbringspiels zeigen!

Spielmaterial:

Es gibt beidseitg bedruckte Aufgabenkarten in zwei Schwierigkeitsstufen sowie 28 Legeteile aus dünner Pappe. Beides in den vier verschiedenen Farben rot, grün, gelb und blau.

Targi

Targi Cover
Cover / Foto: Kosmos

Targi, so nennen sich die Männer der Tuareg-Völker. Ihre Frauen werden Targia genannt und haben in den Zelten das Sagen. In diesem spannenden 2-Personen-Spiel von Kosmos schlüpfen die Spieler in die Rolle eines Tuareg-Stammes und versuchen durch geschickten Handel mit den zur Verfügung stehenden Waren die besten Stammeskarten zu erhalten.

Spielmaterial:

16 sogenannte Randkarten stellen den Spielfeldrand dar. Sie bieten bestimmte Aktionen, Waren oder Räuberüberfälle. In die Mitte der Randkarten kommen Waren- und Stammeskarten. Von Warenkarten gibt es 19 Stück, jeweils mit einer oder mehr Waren, Siegpunkten oder Gold. Hinzu kommen 45 Stammeskarten in vier Kategorien. Jede dieser Karten hält einen anderen Bonus bereit. Auf den Spielplan wird eine graue Räuberfigur aus Holz gestellt. Jeder Spieler erhält je drei Targi-Figuren einer Farbe (weiß oder blau) und zwei Stammesmarker in gleicher Farbe. Die Waren werden als Waren-Plättchen angezeigt, die Datteln, Salz oder Pfeffer darstellen. Zudem gibt es 15 Siegpunktmarker, 8 Goldplättchen sowie einen Startspielermarker.

Ratinger Spieletage 2015

Am 29.03.2015 machten wir uns relativ spontan auf den Weg nach Ratingen zu den Ratinger Spieletagen. Da wir “BS spielt!” leider schon verpasst hatten, weil wir ausgerechnet an diesem Wochenende nicht in der Stadt waren, wollten wir das bundesligafreie Wochenende nutzen, um Spiele auszutesten und Kontakte zu knüpfen. Also ging es mitten in der Nacht los, um pünktlich gegen 10 Uhr den Zielort zu erreichen. Das Wetter spielte einigermaßen mit, nur zwischendurch kam immer wieder etwas Regen hinunter. Aufgrund der Zeitumstellung der vergangenen Nacht und dem Umstand, dass die Uhr im Auto sich nicht von selbst anpasst, hätten wir fast die pünktliche Ankunft vertrödelt. Die Zeit konnte jedoch wieder reingeholt werden und wir fanden auch sofort einen Parkplatz unterhalb der Halle. Für mich war dies der erste Besuch einer solchen Veranstaltung, daher war ich gespannt, was mich dort erwartet. Zum Beginn verschafften wird uns einen Überblick. Wir durchforsteten alle Räume und warfen einen Blick auf die Verlagsstände und welche Spiele sie mitgebracht hatten sowie auf die Autorenstände mit ihren Prototypen. Asmodee hatte unter anderem einen extra große Ausgabe von “Colt Express” dabei.

Von Drachen und Schafen

Von Drachen und Schafen Cover
Cover / Foto: Kosmos

Von der Nürnberger Spielwarenmesse 2015 war es schon zu hören: Ein neues Kartenspiel aus dem Hause Kosmos handelt “Von Drachen und Schafen”. Ein Muss für Schaf-Fans wie mich. Bis man die Regeln zum ersten Mal liest und feststellt, dass man eigentlich in die Rolle der Drachen schlüpft, die Schafe opfern müssen um an Siegpunkte in Form von Schätzen zu gelangen. Dennoch habe ich dem Spiel eine Chance gegeben und Spaß daran gefunden.

Spielmaterial:

101 liebevoll gestaltete Karte reichen zu diesem Spielerlebnis. Diese teilen sich in je 40 Aktions- und Schatzkarten, auf deren Rückseiten jeweils ein Schaf in einer der fünf Farben rot, orange, gelb, lila oder blau abgebildet ist. Auf jeder Schatzkarte ist angegeben, wie viele Schafe man in der gleichen Farbe oder der Farbe seiner Wahl abgeben muss, wenn man den Schatz auslegen möchte.
Dazu gibt es noch eine Startspielerkarte, fünf Übersichtskarten und fünf wilde Schafe, die als Joker genutzt werden können. Leider nutzen sich die Kanten der Karten sehr schnell ab.

Pints of Blood

Pints of Blood Cover
Cover / Foto: Huch! & friends

Stell Dir vor Du bist in einem englischen Pub gefangen, draußen wimmelt es nur so vor Untoten, die versuchen einzudringen. Was soll man da machen? Ganz klar: Bier trinken, Chips futtern und auf Rettung hoffen – und mit Dartpfeilen und Feuerlöschern den Zombies entgegentreten. Dies könnt ihr nun im neuen Huch&friends-Spiel „Pints of blood“ tun. „Ein geselliges Pub-Spiel. Mit Zombies“ heißt der treffende Untertitel für dieses kooperative Spielerlebnis. Ein Vergleich zu dem Film “Shaun of the Dead” liegt nahe, auch wenn Film und Spiel nichts miteinander zu tun haben.

Wie ich die Welt sehe

WidWs Cover
Cover / Foto: Abacusspiele

Wie siehst Du die Welt? In diesem kommunikativem Kartenspiel geht es um die Sicht auf die Welt der Mitspieler. Mit Hilfe von Karten wird versucht, Sätze zu vervollständigen und damit den Blick auf die Welt des aktuellen Spielleiters zu treffen. Wer das am Besten schafft, kann am Ende als Sieger dastehen. Aber auch für alle anderen ist es ein witziger, spannender Zeitvertreib.

Spielmaterial:

56 beidseitig bedruckte MeineWelt-Karten mit unvollständigen Sätzen. Um diese Sätze zu vollenden gibt es dazu 392 Es-Karten. Diese sind zum Teil dreisprachig, wenn sich die Begriffe in Deutschland, der Schweiz und Österreich unterscheiden.
Die Spielanleitung ist leicht verständlich und enthält neben den Spielregeln auch die W.i.d.W.s.-Helpline, um einige Begriffe der Es-Karten näher zu erklären. Diese Erklärungen sind jedoch meist eher humoristischer Natur und können auch zu so manchem Gelächter führen :-D

Brettspiel meets “Shaun of the dead”

…Ich ziehe den Billardqueue aus dem untoten Körper. Endlich bewegt er sich nicht mehr und ich lasse meinen erschöpften Körper auf einen Barhocker sinken. Ich darf gar nicht an die ganzen Kreaturen vor dem Pub denken, die nur darauf warten den Laden zu stürmen und uns alle zu infizieren. Ein Buddy hat uns schon verlassen, wir konnten nix mehr für ihn tun. Er wurde von den Zombies qualvoll vernichtet. Darauf erst einmal ein Bier, damit die Wunden nicht mehr so schmerzen. Dafür verziehe ich mich aber lieber hinter die Theke, sollen die anderen sich erst einmal um die eindringenden Zombies kümmern. Und dann zähle ich die Waffen, die uns noch zur Verfügung stehen. Da wäre eine Teekanne, eine Zeitung und ein Garderobenständer, mit dem wir die Meute kurzzeitig zurückdrängen können. Wir haben doch bereits Hilfe angefordert, wie lange brauchen die denn noch? Und wer wird kommen, um uns zu retten? Also besser gefragt: Wie viele von uns kommen hier weg? Je nach Fluchtfahrzeug ist nämlich kein Platz für uns alle. Entscheiden am Ende vielleicht die getrunkenen Biere oder die Chipstüten im eigenen Besitz darüber, ob man gerettet wird? Ich sollte im Moment nicht über so etwas nachdenken, lieber sollten wir alle unsere Kräfte sammeln und gegen die Zombies bestehen, bis die Rettung eintrifft. Plötzlich steht ein neuer Buddy im Raum, er muss sich die ganze Zeit versteckt haben und kommt nun in unseren Schutz. Er war in der Spiesekammer, als die Invasion begann und wusste nicht, ob es neben ihm noch weitere Überlebende gibt. Also einer mehr für den wir jetzt alles geben sollten…

Wer den Film “Shaun of the Dead” kennt, fühlt sich vielleicht daran erinnert. Es soll jedoch eine typische Spielszene aus dem neuen kooperativen Spiel von Huch! & friends beschreiben, welches ich in den letzten Wochen auf Herz und Nieren getestet habe. In den nächsten Tagen geht hier die Rezension dazu online. Was meint ihr zu der aktuellen Flut an Zombie-Spielen? Erfreut ihr euch noch daran oder haben die Zombie-Spiele langsam ausgedient? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Träxx

Träxx Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Nach dem Erfolg von Qwixx aus dem Jahre 2013 folgt nun ein neues Spiel der beiden Autoren Steffen Benndorf und Reinhard Staupe beim Nürnberger Spielkarten-Verlag. Ein paar Karten und Spielpläne, auf denen mit den mitgelieferten Stiften wild herum gemalt werden darf, ja sogar muss. Haben wir uns das nicht schon seit unserer Kindheit gewünscht?

Spielmaterial:

Im Karton findet man vier beschichtete Spielpläne, sodass jeder Spieler seinen eigenen bekommt. Darauf sind bunte Sechsecke abgebildet in sechs verschiedenen Farben, welche bei allen Spielern gleich sind, jedoch ist auf jeder Tafel ein anderer Startpunkt markiert. Dazu gibt es vier Boardmarker, um auf den Spielplänen zu malen und dies hinterher wieder entfernen zu können. 20 Spielkarten mit jeweils vier oder fünf farbigen Sechsecken runden das Spielmaterial ab. Die Spielanleitung ist bloß ein beidseitig bedruckter Zettel, aber dieser reicht aus um das Spiel verständlich vorzustellen.

Absacker

Absacker Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Wenn ein gemütlicher Abend mit Freunden bei leckeren Getränken zu Ende geht, trinkt man häufig noch einen sogenannten Absacker, bevor sich die Wege trennen. Amigo Spiele bietet mit diesem Kartenspiel das passende Pendant um einen Spieleabend standesgemäß zu beenden. Selbst wenn man bei diesem auch dem Alkohol zugeneigt war, kann dieses schnelle und einfach zugängliche Spiel noch auf den Tisch kommen.

Spielmaterial

106 Spielkarten sind alles, was man für diesen Absacker benötigt. Auf den Karten sind Sackgesichter abgebildet, also Säcke mit einem Gesicht, und zwar in der Anzahl deren Wert die Karte hat. 3, 4, 5, 6 oder 7 sind die vorkommenden Werte. Pro Wert sind so viele Karten vorhanden, wie sie durch den eigenen Wert teilbar sind und knapp über 20 liegen. Also 21×3, 20×4, 20×5, 24×6, 21×7.