BerlinCon 2016 – Tag 1

Samstagfrüh starteten wir von Braunschweig aus in Richtung Berlin zu der BerlinCon von Hunter & Cron. Letztes Jahr waren wir (ich) nicht dort, obwohl ich am darauffolgenden Montag bei der Spiel des Jahres-Verleihung auftauchte, diese Blöße wollte ich mir dieses Jahr nicht wieder geben 😉 Doch dies war natürlich nicht der einzige Grund für unsere Anwesenheit. 24 Stunden am Stück Brettspiele erleben und Brettspiel-Enthusiasten treffen, das war das Ziel. Zumal sich auch einige Blogger angekündigt hatten, die ich bisher nur aus dem anonymen Internet kannte.

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Munchkin Steampunk

Munchkin Steampunk Cover

Cover / Foto: Pegasus Spiele

Bei Munchkin Steampunk dreht sich, wie der Name bereits verrät, alles um eben diesen Trend. Das äußert sich vor allen in der Existenz von Zahnrädern, die bei dieser Munchkin-Variante eine zentrale Rolle spielen. Es existieren Zahnrad-Monster und Zahnrad-Gegenstände, man kann allem beliebigen Zahnräder hinzufügen. Ob es sich um einen Zahnrad-Gegenstand handelt oder nicht, lässt sich an der Abbildung erkennen, muss sich die Karten also genauestens ansehen. In dieser Rezension widme ich mich dem Spiel der diesjährigen Munchkin Crusade, der Turnier-Serie von Pegasus Spiele. Auf das Spielprinzip werde ich dabei nicht genauer eingehen, denn es unterscheidet sich nicht vom Original. Munchkin-Neulinge können sich hier darüber informieren.

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Verleihung Spiel des Jahres 2016

Oh man, was waren das für zwei Wochen, die hinter mir liegen?! Jetzt sitze ich schon wieder in einem Hotelzimmer, bereits dem vierten in den letzten 11 Tagen. Nach Paris und Berlin sitze ich heute in Erkrath, einem kleinen Örtchen nahe Düsseldorf und habe viel Zeit die vergangenen Tage Revue passieren zu lassen. Doch statt vorne zu beginnen, starte ich heute mit dem Abschluss vom vergangenen Montag, der Pressekonferenz zur Verleihung der Kritikerpreise Spiel / Kennerspiel des Jahres 2016.

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Guerilla-Marketing

In der deutschen Brettspiel-Szene eine feste Größe ist der Autor mit den grünen Haaren, Friedemann Friese. An seinen Namen angelehnt hat er einen eigenen Spieleverlag gegründet: 2F-Spiele und passenderweise beginnen die meisten Spiele mit einem F, wenn es passt werden sogar mehrere F im Namen verwendet: Frischfisch, Finstere Flure, Fremde Federn, Fünf Gurken und Funkenschlag sind nur einige Beispiele. Erst letztes Jahr hat Herr Friese in Essen für Furore gesorgt, als er 504 Spielvarianten in einem Spiel und einer Verpackung untergebracht hat. Besonders die teilweise sehr geteilten Reaktionen auf dieses Spiel haben ihn zu seiner letzten Marketing-Aktion bewegt.

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Viticulture – Essential Edition

Viticulture - Essential Edition Cover

Cover / Foto: Feuerland Spiele

Mit Viticulture wurde beim Verlag Feuerland Spiele eine neue Kategorie eingerichtet: Die Uwe Rosenberg Collection. Wenn der erfolgreiche Autor mit seinem Namen dafür wirbt, dann muss das Spiel doch einfach gut sein, oder? Die Essential Edition vereint das ursprünglich als Kickstarter-Projekt finanzierte Grundspiel rund um den Weinanbau mit den besten Elementen der Tuscany-Erweiterung, zumindest nach der rosenbergschen Meinung. Ich habe das Original mit der gesamten Tuscany-Erweiterung noch nicht gespielt, nur darüber gelesen, daher bezieht sich meine hier angegebene Meinung ausschließlich auf das Spielgefühl der Essential Edition. Ich möchte aber darauf verweisen, dass ich schon mehrfach gelesen bzw. gehört habe, dass einige für Vielspieler angeblich durchaus interessante Elemente weggelassen wurden.

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Munchkin

Munchkin Cover

Cover / Foto: Pegasus Spiele

Viel habe ich schon über die Rollenspiel-Parodie Munchkin geschrieben, heute gibt es endlich meine vollständige Rezension dazu. Also zu dem reinen Grundspiel ohne Schnick-Schnack. Mittlerweile gibt es ja bereits Guest Artist-Versionen mit neuen Grafiken, Deluxe-Versionen inklusive Spielplan und Spielfiguren oder Box-Sets mit integrierter erster Erweiterung. In dieser Rezension soll es aber nur um das Grundspiel und dessen Spielprinzip gehen, auch wenn man dieses kaum noch einzeln erhältlich ist. Wer nach dem Lesen dieser Rezension Lust auf das Spiel hat, macht auch nichts verkehrt, wenn er gleich die Box inklusive der ersten Erweiterung kauft 😉

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Sommerplanung 2016

Gerade konnte ich alle Planungen zu meinem Sommerurlaub abschließen, daher möchte ich heute darüber informieren, was euch in den nächsten Wochen auf Brettspielpoesie erwartet. Sollte es in den kommenden Wochen etwas ruhiger werden, liegt das an meinen Semesterprüfungen und deren Vorbereitung. Zudem muss ich noch die oder andere Hausarbeit anfertigen. Nachdem ich dann in wenigen Wochen die Prüfungen hinter mir gelassen habe, werde ich mich auf den Weg in die Stadt der Liebe machen und ein paar Tage abschalten. Dabei werden nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise der Eiffelturm, das Louvre oder Notre Dame aufgesucht. Natürlich stehen auch einige Spieleläden auf dem Programm. Ich bin gespannt was die französische Hauptstadt in dieser Hinsicht zu bieten hat. Und vielleicht kann ich endlich den zweiten Teil zu „Meine Schafe, Deine Schafe“ mit nach Hause nehmen, der leider nur in der Heimatsprache des Autors auf französisch erschienen ist.

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Nippon

Nippon Cover

Cover / Foto: Asmodee

Nippon ist nicht nur der Name der leckeren Puffreis-Happen in Schokoladenhülle, sondern auch eine Leseform der japanischen Schreibweise von Japan. Und genau dort befinden wir uns auch bei diesem Spiel. Und zwar zur Meiji-Zeit, also Ende des 19. bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als die Zaibatsus die japanische Industrialisierung vorantrieben. Jeder Spieler vertritt solch einen Zaibatsu, also ein Familienunternehmen und möchte mit diesem erfolgreicher sein als alle anderen. Dafür werden Fabriken gegründet, Waren produziert um sie später gewinnbringend verkaufen zu können und in den Städten einen hohen Marktanteil zu erreichen. Doch das geht alles nicht ohne Bau- sowie Produktionsmaterialien und Geld. Wer kann mit seinen Ressourcen am besten haushalten und bei Spielende das erfolgreichste Konglomerat vorweisen?

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Isle of Skye

Isle of Skye Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Die Isle of Skye, eine Insel vor der Westküste Schottlands, bestehend aus vielen Wiesen, Gewässern und Bergen, ist bekannt für die Fischerei, die Landwirtschaft und natürlich die Produktion von Whisky. Das alles wurde nun von den Autoren des amtierenden Kennerspiel des Jahres schön verpackt und mit tollen Mechanismen versehen. Folgerichtig  folgte gleich die nächste Nominierung zum Kennerspiel des Jahres 2016. Dabei errichtet jeder sein eigenes Landschaftsgebiet und jede Runde werden unterschiedliche Bedingungen gewertet. Welche das sind kann man am Spielplan ablesen. Die Landschafts-Plättchen werden bei diesem Spiel nicht nur einfach gezogen, sondern müssen erst zum Kauf angeboten werden, bevor irgendjemand ein Plättchen anlegt. Ist der Preis zu hoch, bleibt man darauf sitzen, ist er zu niedrig fehlt vielleicht das Geld bei den anderen Spielern gute Plättchen abzusahnen und man geht in dieser Runde leer aus.

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Die Reise geht weiter

Der aktuelle Jahrgang ist noch nicht komplett abgeschlossen, die Spiel des Jahres-Verleihungen stehen noch aus, da werden schon die ersten Neuheiten für die GenCon in Amerika bzw. die Spiel in Deutschland bekannt gegeben. Wer meine Rezension zu Zug um Zug – Vereinigtes Königreich aufmerksam gelesen hat, konnte feststellen das ein Kritikpunkt sich auf die Strecke von Southampton nach New York bezog. Die Kritik, dass man mit einer Fähre kaum den großen Teich überqueren kann, ist scheinbar angekommen 😉 Denn dieses Jahr kommt ein neues, eigenständiges Grundspiel mit dem Titel Zug um Zug – Weltreise und neuen Fortbewegungsmitteln: Schiffen!

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