Die Flucht geht weiter

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Logo / Foto: Brettspielpoesie

Auch in diesem Sommer musste nicht auf Escape Room-Abenteuer für zu Hause verzichtet werden. Zwei Erweiterungen zu Escape Room – Das Spiel von Noris Spiele und ein Exit Einsteiger-Szenario vom Kosmos Verlag erwarteten uns. Wie auch schon bei der letzten Brettgeschichte zu Escape Room-Spielen werde ich nur kurz auf das Spielgefühl dieser drei neuen Abenteuer eingehen. Informationen zu Material und Spielablauf findet ihr in den verlinkten Hauptrezensionen.

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Escape Berlin

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Eine kleine „Überraschung“ hatte ich ja noch von meiner Berlin-Tour versprochen. Wie ihr mittlerweile sicher wisst, besuche ich sehr gerne reale Escape-Räume, um mich gemeinsam mit anderen Rätselbegeisterten hinaus zu rätseln. Über einige Erfahrungen aus Braunschweig oder von der Insel Fehmarn habe ich ja bereits berichtet. Und so wurde Escape Berlin auf meinen Blog aufmerksam und fragte, ob ich mich nicht gerne mit Freunden einem ihrer Räume kostenlos besuchen und später darüber berichten möchte. Nach einem kurzen Blick auf die Themen der vier Räume (Sherlock Holmes, Big Päng, Schnapsladen und irgendwas Horrormäßiges) stand unsere Entscheidung fest: Wenn wir dafür schon nach Berlin fahren, machen wir gleich noch einen zweiten Raum auf eigene Kosten. Mit unserer eingespielten Escape Room-Truppe wollten wir die Berlin-Reise eigentlich antreten, doch kamen wir terminlich einfach nicht überein. Und auch bei der Wahl der Räume gab es unterschiedliche Meinungen.

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Liebes Tagebuch…

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Liebes Tagebuch, heute war ein schöner Tag. Wir haben es geschafft! Nach einigen Stunden, die wir mit dem neuen Exit-Buch verbracht haben, Tagen an denen wir uns die Köpfe zerbrachen, konnten wir es heute endlich beenden. 63 Rätsel liegen nun hinter uns, die uns die Forscher der streng geheimen Ausgrabung hinterlassen haben, bevor sie spurlos verschwunden sind…Hmm, moment mal, solltet ihr wirklich das Tagebuch eines Fremden lesen!? Vermutlich eher nicht! Außer die Person ist verschwunden und alles was von ihr übrig ist, ist eben dieses Tagebuch.

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Exit – Die unheimliche Villa

Exit Villa Cover

Cover / Foto: Kosmos Verlag

Bisher kamen die Exit-Spiele immer in Paketen mit drei Spielen an der Zahl, die zum selben Zeitpunkt veröffentlicht wurden. Zwischenzeitlich wurden in 2017 sogar vier Spiele angekündigt, doch tauchte die unheimliche Villa plötzlich nirgends mehr auf. Bis zu diesem Jahr. Doch ist das nicht die einzige Überraschung bei den Exit-Vorstellungen auf der Spielwarenmesse gewesen, auch steht neben Inka und Markus Brand noch ein weiterer Autor auf der Schachtel. Aus dem Redakteur Ralph Querfurth ist ein Co-Autor geworden, das beschreibt sein Engagement für dieses Projekt wohl besser, denn er hat von Anfang an gemeinsam mit den Brands an den Rätseln getüftelt und eigene Ideen eingebracht. Da die Exit-Produkte nun einzeln veröffentlicht werden, bekommen sie hier auch ihre eigene Rezension, um euch schnellstmöglich von unseren Eindrücken berichten zu können. Für grundsätzliche Informationen zur Exit-Serie empfehle ich zunächst diese Rezension.

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Deckscape – Das Schicksal von London

Deckscape - Das Schicksal von London Cover

Cover / Foto: Abacusspiele

Liebe Agenten, der Test hat gezeigt, dass ihr für Deckscape geeignet seid und euch nun richtigen Missionen zuwenden könnt. Eurer erstes Ziel heißt London. Die Hauptstadt Englands ist in Gefahr, das ganze britische Königreich setzt all seine Hoffnungen in euch. Ihr sollt den Big Ben, eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, beschützen und damit auch die Menschen der Stadt retten. Man möchte sich gar nicht ausmalen, wie viel Schaden die Stadt nehmen würde, wenn die Bomben im Big Ben detonieren. Es liegt nun in euren Händen dies zu verhindern. Nutzt euren scharfen Verstand und folgt den Spuren der Bombenleger, um das Schicksal von London abzuwenden.

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Escape Room – Das Spiel: Virtual Reality

Escape Room - VR Cover

Cover / Foto: Noris Spiele

Escape Room-Spiele erfreuen sich noch immer großer Beleibtheit, egal ob als reale Räume, in denen man als Gruppe Rätsel löst um zu entkommen oder als handliche Version für den heimischen Spieltisch. Immer mehr Verlage wollen dabei mitmischen, am erfolgreichsten war bisher der Kosmos Verlag, der mit den Exit-Spielen der beiden Brands eine ganze Reihe auf dem Markt etablieren konnte, dessen erste Serie sogar mit dem Titel Kennerspiel des Jahres 2017 ausgezeichnet wurde. Doch lassen sich andere Verlage davon nicht einschüchtern und versuchen mit neuen Ansätzen die Spieler von ihrer Version zu überzeugen. Für grundlegende Informationen zu der Serie Escape Room empfehle ich euch meine Rezension dazu.

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Unlock! Mystery Adventures

Unlock Mystery Adventures Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

So langsam gehen mir aber wirklich die Einleitungen für die diversen Escape Room-Adaptionen aus ;-) Na gut, auf ein Neues: Auch die Space Cowboys arbeiten weiter an neuen Szenarien, um Fans des Genres anzusprechen. Wieder finden sich nur Karten in der Schachtel und es wird die gleiche App verwendet, wie beim ersten Teil. Diese wurde ja schon kurze Zeit nach Veröffentlichung des ersten Teils verbessert, um die Spieler auf der Suche nach einem Ausweg besser zu unterstützen. Der erste Teil trug den Untertitel „Escape Adventures“, nun haben wir es mit „Mystery Adventures“ zu tun. Das Grundprinzip bleibt dabei gleich: Die Spieler versuchen zu entkommen, indem sie gemeinsam Rätsel lösen, die auf den Karten bereit gehalten werden. Ich werde in dieser Rezension nicht näher auf Spielmaterial, -ablauf, -ende,  optimale Spielerzahl und Glücksfaktor eingehen, da diese sich nicht besonders vom ersten Teil bzw. von anderen Escape Room-Adaptionen unterscheiden.

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Exit – Das Spiel (3.Serie / Oktober 2017)

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Exit Logo / Foto: Brettspielpoesie

Seit Juli ist bekannt: Das Kennerspiel des Jahres 2017 lautet Exit – Das Spiel. Zum ersten Mal in der Geschichte dieses Jury-Preises wurde damit kein Einzelspiel, sondern gleich die ersten drei Titel der Serie ausgezeichnet. Das liegt nicht daran, dass den Autoren eine erfolgreiche Weiterführung nicht zugetraut wird, aber man kann eben nur bewerten, was zum Stichtag gespielt werden konnte. Und wem die ersten drei gefallen haben, dem wird es eh schwer fallen von weiteren Titeln die Finger zu lassen, da bin ich mir sicher. Schon vor der Preisvergabe erschien die 2.Serie, die ebenfalls überzeugen konnte und heute möchte ich euch einen Einblick in die dritte Serie geben – natürlich spoilerfrei.

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Escape Room – Das Spiel: Space Station & Casino

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Cover / Foto: Brettspielpoesie

Das Neuheiten-Programm von Noris war auf der Spiel’17 sehr überschaubar: Escape Room – Das Spiel  stand im Vordergrund, daneben mit Bring you own book lediglich ein anderes Spiel für alle Leseratten. Die eigene kleine Box mit dem Titel Escape Room – Das Spiel: Virtual Reality werde ich noch in einer späteren Rezension separat betrachten. Heute soll es um die beiden neuen Erweiterungen für das Escape Room Grundspiel gehen, auf die wir schon ungeduldig gewartet haben, seit es erste Ausblicke darauf vom Originalverlag bereits auf der Spielwarenmesse Nürnberg zu Beginn diesen Jahres zu sehen gab. Die Spieler finden sich in einer Raumstation mitten im All wieder und sehen ihren toten Kollegen vorbei schweben oder versuchen die kriminellen Machenschaften eines großen Casinos zu entlarven. In dieser Rezension wurden Angaben zu Spielablauf, Spieleranzahl und Glücksfaktor  weggelassen. Diese sind nämlich analog zum Grundspiel, dessen Rezension ihr hier lesen könnt.

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Flieh‘ wenn Du kannst – jetzt!

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Dass ich Escape Rooms bzw. Live Escape Games großartig finde, ist für euch ja sicherlich nichts Neues. Und eigentlich dachte ich auch, es wäre grundsätzlich bereits alles zu den realen Exit-Räumen gesagt, denn viel kann man ja gar nicht erzählen ohne zu spoilern. Und vom Grundprimzip sind sich doch alle recht ähnlich. Nun habe ich aber ein Erlebnis, von dem ich euch trotz allem gerne berichten möchte. Micha und ich waren im Urlaub auf der Ostseeinsel Fehmarn. Und wie man es aus Deutschland so kennt, war das Wetter durchwachsen. Zwar konnten wir zwei Tage teilweise am Strand verbringen, die anderen Tage mussten wir uns jedoch Alternativen suchen. Einen komplett verregneten Tag besuchten wir Freunde, die ebenfalls Urlaub auf der Insel machten. Wir spielten gemeinsam und bei der Verabschiedung, zeigte man uns den Flyer eines Escape Rooms auf der Insel. Doch leider lehnten unsere Freunde einen gemeinsamen Besuch kategorisch ab, da sie an Escape Räumen grundsätzlich nicht interessiert sind. Wir hatten uns bisher noch nicht zu zweit in einen Raum gewagt und waren nicht sicher, ob das funktionieren würde. Dennoch entschieden wir uns dafür es einfach auszuprobieren, einige Brettspieladaptionen haben wir schließlich auch zu zweit überstanden.

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