Sebastian Fitzek Killercruise

Der erfolgreiche Krimi-Autor Sebastian Fitzek scheint gefallen daran gefunden haben, seine Krimi-Ideen in Brettspielen umzusetzen. Zu diesem Zweck arbeitete er bereits mit Marco Teubner zusammen, um Sebastian Fitzek Safehouse und später das gleichnamige Würfelspiel zu veröffentlichen. Dabei mussten sich die Spieler gemeinsam vor dem Verfolger in ein Safehouse retten. Nun befinden sie sich auf hoher See, zusammen mit einem Psychopathen. Dieser muss dingfest gemacht werden, bevor er zu viele Passagiere auf dem Gewissen hat.

Flyin‘ Goblin

Den ersten Blick auf Flyin‘ Goblin konnte ich bereits im Pressebereich von iello auf der SPIEL’19 erhaschen, veröffentlicht wird es jetzt aber erst zur SPIEL.digital. Da die englische Version etwas früher verfügbar war, habe ich mir diese anschauen können, noch bevor die ersten deutschen Ausgaben erscheinen. Das Spielmaterial ist glücklicherweise komplett sprachneutral.

Space Taxi

Auch im Weltall scheint Personenbeförderung ein Thema zu sein, denn in Space Taxi ist es eure Aufgabe eben selbiges starten zu lassen. Dafür braucht es Treibstoff in der richtigen Menge, zufriedene Passagiere und wenn mit Kristallschmuggel noch etwas Geld dazu verdient werden kann, hat sich der Arbeitstag mal wieder vollkommen gelohnt.

Monster Expedition

Richard Garfields Carnival of Monsters war ein besonderes Spiel für den Verlag Amigo Spiele. Nicht nur die Schachtelgröße ist untypisch für den Verlag, sondern auch Spiel und Thema an sich. Es ist vielleicht komplexer als die meisten Amigo-Spiele, aber dennoch so einfach gehalten, das sich das Zielpublikum darin schnell zurecht finden sollte. Etwas überraschend fand ich dann die Ankündigung eines Würfelspiels im selben Universum, aber von einem anderen Autoren, Alexander Pfister nämlich. Sowohl das Universum als auch der Autor wecken natürlich gewisse Erwartungen.

Glasgow

Ein neues Spiel in der 2-Spieler-Reihe bei Lookout Spiele ist Glasgow, das Erstlingswerk von Autor Mandela Fernandez-Grandon, der damit vermutlich seine Heimatstadt ehren möchte. Beide Spieler bauen gemeinsam an dieser Stadt, wobei natürlich jeder die lukrativsten Gebäude für sich platzieren und werten möchte.

Magnefix

Magnefix ist kein mir bekannter Verwandter von Asterix und Obelix, sondern eine der Herbst-Neuheiten von Amigo Spiele, bei der die sogenannten Magformers zum Einsatz kommen. Und auch wenn das fast nach Transformers klingt, so hat es damit nichts zu tun. Es handelt sich um magnetische Bauteile, die wohl derzeit bei Kindern sehr beliebt sind und hier die Grundlage für dieses Spiel stellen.

Feierabend

Nachdem wir in Friedemann Frieses Futuropia für mehr Freizeit sorgten, indem Roboter unsere Arbeit erledigten, kämpfen wir in Feierabend für verbesserte Arbeitsbedingungen, um uns in unserer zunächst spärlichen Freizeit bestmöglich erholen zu können. Schließlich beginnen wir mit einer 70-Stunden-Woche ohne Urlaubsanspruch, bei so wenig Freizeit bleibt nicht einmal Platz für einen Partner an seiner Seite. Es gewinnt, wem es am besten gelingt sich in seiner Freizeit zu erholen.

LAMA Party Edition

Das zum Spiel des Jahres 2019 nominierte L.A.M.A. lädt mit dieser Party-Edition dazu ein, das 40-jähriges Bestehen des Verlages Amigo Spiele zu feiern. Dazu wurde das pinke Lama eingeladen und es bringt neben jeder Menge Konfetti auch neue Karten und pinke Chips mit.

Züge in Corona-Zeiten – Traintopia

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Aktuell ist alles etwas anders. Es gelten Kontaktbeschränkungen, Großveranstaltungen werden abgesagt, das private Leben ist stark eingeschränkt. Darüber möchte ich mich gar nicht beschweren, es ist nun einmal wie es ist, die Pandemie hat sich ja keiner ausgesucht. Am meisten vermisse ich natürlich die Spieleabende mit vielen unterschiedlichen Spielern, doch sind diese zur Zeit eben nicht möglich. Das erschwert meine Arbeit als Rezensent, denn ohne Gruppenvielfalt kann ich eben nur mein eigenes Spielgefühl wiedergeben, aus Partien zu zweit mit meinem Partner als einzigem Mitspieler. Daher wertet diesen Beitrag bitte nicht als vollständige Rezension, wie ihr sie sonst von mir erwarten könnt, ich möchte euch einfach meine Ersteindrücke zu Traintopia, dem neuen Spiel von Board & Dice, näher bringen. Ursprünglich sollte der Titel zur UK Games Expo erscheinen, die wegen Corona jedoch nicht stattfinden konnte. Also hat der Verlag kurzerhand entschieden dieses Spiel sogar noch einen Monat früher herauszubringen, doch fiel es damit eben genau in diese Zeit der Kontaktbeschränkungen.

Was gibt’s zu Essen? Nr.11 – Lizenzspiele

Was gibts zu Essen Logo
Logo / Foto: Brettspielpoesie

Lizenzspiele, also Verspielungen bekannter Lizenzen wie zum Beispiel Disney, Star Wars, Der Herr der Ringe oder Harry Potter, haben es oft schwer. Das liegt sicherlich daran, dass zu diesen Universen häufig Unmengen an Produkten entstehen, die meist in erster Linie dafür produziert werden, den Namen „auszuschlachten“. Also möglichst viele Käufer zu bekommen, die es einfach erwerben, weil sie die Bücher/Filme/Serie/etc. dahinter so klasse finden und einfach alles dazu haben möchten. Ob es dann gespielt wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Meist wäre es auch ratsam das Spiel einfach als Anschauungsobjekt im Schrank zu behalten, sonst könnte ein falsches Bild von modernen Gesellschaftsspielen entstehen. Zum Glück bestätigen Ausnahmen die Regel und meine Ersteindrücke zu zwei aktuellen Titeln, auf die dies zutrifft, möchte ich euch heute gerne mitteilen.