Auch im Weltall scheint Personenbeförderung ein Thema zu sein, denn in Space Taxi ist es eure Aufgabe eben selbiges starten zu lassen. Dafür braucht es Treibstoff in der richtigen Menge, zufriedene Passagiere und wenn mit Kristallschmuggel noch etwas Geld dazu verdient werden kann, hat sich der Arbeitstag mal wieder vollkommen gelohnt.
Richard Garfields Carnival of Monsters war ein besonderes Spiel für den Verlag Amigo Spiele. Nicht nur die Schachtelgröße ist untypisch für den Verlag, sondern auch Spiel und Thema an sich. Es ist vielleicht komplexer als die meisten Amigo-Spiele, aber dennoch so einfach gehalten, das sich das Zielpublikum darin schnell zurecht finden sollte. Etwas überraschend fand ich dann die Ankündigung eines Würfelspiels im selben Universum, aber von einem anderen Autoren, Alexander Pfister nämlich. Sowohl das Universum als auch der Autor wecken natürlich gewisse Erwartungen.
Autor Wei-Min Ling nimmt uns mit, auf seinen spannenden Europa-Trip. In Burano gab es bunte Häuser zu sehen, vor denen nicht nur Touristen lang gehen. Nun hat es uns nach Frankreich verschlagen, wo Fotografen die besten Bilder jagen. In der Provence, zu Fuß oder per Drohnen, werden sich nur bestimmte Fotos lohnen.
Ein neues Spiel in der 2-Spieler-Reihe bei Lookout Spiele ist Glasgow, das Erstlingswerk von Autor Mandela Fernandez-Grandon, der damit vermutlich seine Heimatstadt ehren möchte. Beide Spieler bauen gemeinsam an dieser Stadt, wobei natürlich jeder die lukrativsten Gebäude für sich platzieren und werten möchte.
Neues Jahr, neue Dominion-Erweiterung, könnte man sagen. Auch wenn es vor einiger Zeit bereits so aussah, als würde die erfolgreiche Serie langsam ein Ende finden, so ist der Autor Donald X. Vaccarino in seinem Ideenreichtum nicht zu stoppen. Hat er zu viele Ideen für eine einzelne Schachtel, bilden einige der nicht verwendeten Ideen eben die Grundlage für die nächste Erweiterung. Immerhin lässt sich der Autor bei Boardgamegeek regelmäßig in die Karten schauen und beschreibt die geheimen Geschichten hinter den Erweiterungen, die ich immer sehr spannend finde.
Magnefix ist kein mir bekannter Verwandter von Asterix und Obelix, sondern eine der Herbst-Neuheiten von Amigo Spiele, bei der die sogenannten Magformers zum Einsatz kommen. Und auch wenn das fast nach Transformers klingt, so hat es damit nichts zu tun. Es handelt sich um magnetische Bauteile, die wohl derzeit bei Kindern sehr beliebt sind und hier die Grundlage für dieses Spiel stellen.
Wo geht’s hier zum Ausgang?! / Foto: Brettspielpoesie
Ich habe auf diesem Blog nun schon einige Escape Room-Adaptionen für den Spieltisch vorgestellt, allen liegt die gleiche Idee zu Grunde: Das Erlebnis eines Escape Rooms mit all seinen Rätseln und Aufgaben, die gelöst werden müssen, um zu entkommen, einzufangen und in eine Box zu packen. 2016 fingen die ersten Verlage damit an, doch dieser Trend ist noch lange nicht vorüber. Immer wieder tauchen hier und da neue Anbieter auf und alle finden einen etwas anderen Weg der Umsetzung. Viele dieser Titel bleiben durch Erweiterungen dauerhaft am Markt. Für mich als Rezensent bleibt es schwer, darüber zu berichten. Solche Spiele sind für eine Gruppe nur ein einziges Mal spielbar, danach ist die Lösung schließlich bekannt, daher kann auch nur der grobe Spielablauf mit seinen Mechanismen beschrieben werden. Ich habe nun beschlossen keine einzelnen Rezensionen mehr zu den vielen Escape Room-Adaptionen und dessen Erweiterungen zu verfassen, sondern über mehrere gemeinsam berichten, wenn wieder ein paar durchgespielt wurden.
Nachdem wir in Friedemann Frieses Futuropia für mehr Freizeit sorgten, indem Roboter unsere Arbeit erledigten, kämpfen wir in Feierabend für verbesserte Arbeitsbedingungen, um uns in unserer zunächst spärlichen Freizeit bestmöglich erholen zu können. Schließlich beginnen wir mit einer 70-Stunden-Woche ohne Urlaubsanspruch, bei so wenig Freizeit bleibt nicht einmal Platz für einen Partner an seiner Seite. Es gewinnt, wem es am besten gelingt sich in seiner Freizeit zu erholen.
Schon über vier Jahre ist es her, als Friedemann Friese mit einer Marketing-Aktion Aufsehen erregte. Er wollte den Spielern seine neueste Kartenspiel-Idee vorurteilsfrei unterjubeln, weshalb er kommentarlos 150 Exemplare versendete oder bei Spieletreffs einfach liegen gelassen hat. Es gab viel weniger Reaktionen, als es der Autor erhofft hatte, dennoch war es in meinen Augen eine ziemlich gelungene Marketing-Aktion, wie wir sie in der Brettspielszene nur selten erleben. Zwei Jahre später machte Mattel Schlagzeilen mit der Ankündigung Scrabble in Buchstaben YOLO umzubenennen, um mehr junge Spieler anzusprechen. Es wurde extra ein Video mit MC Fitti gedreht, um der Pressemitteilung mehr Glaubwürdigkeit zu schenken, am Ende war es aber doch nur eine Finte. Und nun, weitere zwei Jahre später, tauchen mysteriöse Postkarten auf…
Mit Tybor der Baumeister alles begann, Longsdale in Aufruhr war dann, erst die Flucht von Canyon Brook, brachte den großen Durchbruch. Die Geschichte führt uns hin zu dem, was wir in Aufbruch nach Newdale erleben. Dieses Brettspiel setzt die Serie fort, die Spieler reisen von Ort zu Ort, wo sie natürlich wieder produzieren, um die wertvollsten Waren zu kreieren.
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