6 nimmt!

6 nimmt! Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Ich liebe Spiele, aber um selber eines zu Erfinden bin ich dann wohl zu unkreativ und verlasse mich lieber darauf, dass andere diesen Job bereits sehr gut machen. Umso spannender finde ich es, die Geschichten hinter den Spielen zu erfahren. Und manches Mal geben die Verlage oder die Autoren selber einen kleinen Einblick in die Entstehungsgeschichte eines Spiels. Amigo Spiele stellt auf Twitter regelmäßig drei Aussagen online, von denen genau eine der Wahrheit entspricht. Und so konnte man erfahren, dass die Idee zu 6 nimmt! bei einer Zollkontrolle entstanden ist. Das Spiel hieß ursprünglich Heiße Ware und man musste versuchen, 10 Schmuggelwaren von der eigenen Hand loszuwerden und den Mitspielern unterzujubeln. Was aus diesem Prototyp entstanden ist, erfahrt ihr hier.

Broom Service – Das Kartenspiel

Cover / Foto: Ravensburger
Cover / Foto: Ravensburger

Etwas überraschend wurde Broom Service 2015 zum Kennerspiel des Jahres gekürt. Der Autor des 2008 zum Spiel des Jahres nominierten Kartenspiels Wie verhext! Andreas Pelikan bekam Unterstützung von Alexander Pfister, um das Spiel rund um Hexen, Druiden und Tränke weiter zu dem preiswürdigen Brettspiel zu entwickeln. Umso mehr überraschte die Verkündung von alea bzw. Ravensburger in diesem Jahr eine kleine Kartenspiel-Version davon heraus zu bringen. Ähnlich wie bei BuBuKa wurde hier der Spielablauf auf das Nötigste reduziert um ein flottes, leicht zu erlernendes Spiel zu produzieren. Und das alles in neuer, kleiner Schachtel, welche nur ein paar Spielkarten beherbergt. Kann das kleine Spiel zum kleinen Preis an die Erfolge seiner Vorgänger anknüpfen?

Munchkin 2 – Abartige Axt

Munchkin 2 Cover
Cover / Foto: Pegasus Spiele

Essen seht quasi schon vor der Tür, alle reden bzw. schreiben fast nur noch von den Essen-Neuheiten, Zeit aus der Reihe zu springen. Bevor ich mich den ersten Neuheiten des neuen Jahrgangs widme, stelle ich euch heute die erste Erweiterung zu meinem liebsten Kartenspiel vor. Immerhin hatte ich bei Beginn dieses Blogs mal eine eigene Kategorie für Munchkin eingerichtet und seither viel zu wenig darüber berichtet. Der Sammelkoffer platzt schon fast aus allen Nähten, doch das Kaufen und Sammeln einzustellen fällt schwer. Umso mehr Freude bereitet es mir, einfach wieder ein paar Blicke auf die Karten zu werfen und mich an die tollen Spielrunden zu erinnern.

DC Superhelden

DC Superhelden Cover
Cover / Foto: Kosmos Verlag

Superman oder Spiderman? Batman oder Iron Man? DC oder Marvel Comics? Dieses Thema gleicht fast einer Glaubensfrage, wenn sich zwischen den beiden großen, amerikanischen Verlagen entschieden werden muss, welche die unterschiedlichen Helden hervor gebracht haben. Das Deckbuilding-System  des Verlages Cryptozoic setzt auf die Superhelden der DC Comics, wie zum Beispiel Wonder Woman, Aquaman oder Flash. Kosmos hat nun den ersten Teil dieser Serie auf den deutschen Markt gebracht. Durch gleiche Rückseiten können die Karten aller Erweiterungen dieser Serie beliebig miteinander kombiniert werden. Wenn denn irgendwann die Erweiterungen ebenfalls in Deutschland erscheinen sollten. In dieser Rezension geht es nur um das in Deutschland bereits verfügbare Grundspiel.

Codenames Pictures

Codenames Pictures Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Kaum ein Spiel aus unserer Sammlung lädt zu so vielen Anpassungen ein, wie CodenamesHier findet ihr die Rezension dazu, ich setze in dieser Rezension die Kenntnis des Originals voraus.

Doch was hab ich nicht schon alles gesehen: Der Einsatz von Dixit-Karten, Brettspiel-Kartons, Alltags-GegenständenPokémons und selbst Codenames mit Zahlen!? Diese Wandelbarkeit haben auch die Autoren bereits früh erkannt und parallel mit Worten und Bildern getestet. Die Entscheidung fiel zunächst auf Wörter und wie das angekommen ist, kann man mit einem kurzen Blick auf die diesjährige Entscheidung zum Spiel des Jahres erkennen. Wie schon bei vielen Spielern, denen Codenames mit Wörtern auf Dauer zu langweilig oder eintönig war, werden jetzt bei Codenames Pictures die Wörter durch Bilder ersetzt.

7 Wonders Duel

7 Wonders Duel Cover
Cover / Foto: Repos Production

Das erste Kennerspiel des Jahres überhaupt wurde 2011 7 Wonders. Ein strategisches Aufbauspiel für bis zu 7 Personen. Es hat auch eine Zwei-Spieler-Variante, doch diese kann nicht recht überzeugen. Das strategische Spiel zeichnet sich eben speziell dadurch aus, dass viele Spieler dabei sein können. Besonders das Drafting der Karten erscheint bei zwei Personen wenig sinnvoll und einen Ghost Player zu spielen macht nunmal keinen Spaß. Darauf wurde im vergangenen Jahr reagiert und das Spielprinzip für direkte Duelle angepasst. Dafür hat sich der 7 Wonders-Autor Antoine Bauza die Unterstützung von Bruno Cathala geholt, der etwas mehr Erfahrung mit Spielen für genau zwei Personen hat. Dabei heraus gekommen ist eine hervorragende Umsetzung, die sogar auf der Empfehlungsliste zum Kennerspiel des Jahres 2016 landen konnte.

Unterwegs in der Totenstadt

Weltuntergangs-Szenarien mit Zombies erobern die Welt, schon seit mehreren Jahren. Ob auf dem Fernseher bzw. der Kinoleinwand (The Walking Dead, Zombieland oder Shaun of the Dead) oder in Computerspielen (The Last Of Us, Silent Hill oder Resident Evil). Überall begeistert uns die Idee durch diese seelenlosen, vor sich hin vegetierenden Wesen fast die gesamte Menschheit ausgerottet zu sehen und nur einer kleinen Gruppe Überlebender beim Kampf um Leben und Tod zuzusehen oder dieser Gruppe anzuführen. Ein Biss führt dazu, selber einer der ihren zu werden. Eigentlich ein super Thema für eine Brettspiel-Umsetzung, wie bereits mit Zombicide, Zombie 15′ oder Winter der Toten unter Beweis gestellt wurde. Auch  Huch&friends konnte dies bereits mit Pints of Blood ganz nach Shaun of the Dead-Manier umsetzen, welches mit einer Menge schwarzen Humors das Spielgeschehen spannend und witzig macht.

Krazy Wordz / Krazy Wordz Family

Krazy Wordz Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Nicht nur Agenten-Spiele sind im Trend, sondern auch Wortspiele. Anders lässt es sich kaum erklären, dass neben einem prämierten Wortspiel auch noch ein weiteres Wortspiel auf der Empfehlungsliste der Spiel des Jahres-Jury auftaucht. Manche vertreten sogar die Meinung, dass sie Krazy Wordz (oder doch Krazy Wördz?) lieber als Codenames auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres gesehen hätten – doch das ist Ansichtssache. Der Verlag Ravensburger war sich des Erfolgs scheinbar auch nicht ganz sicher und veröffentlichte das Spiel unter dem Label fishtank. Vielleicht lag es aber auch an den zwei Versionen in denen es daher kommt: Der gelben, familienfreundlichen Familiy-Edition und der lila-farbenen nicht 100% jugendfreien Variante.

BerlinCon 2016 – Tag 2

Für unseren ersten Besuch der BerlinCon haben wir das gesamte Wochenende eingeplant, damit es sich auch lohnt. Nach einer recht kurzen Nacht im nicht allzu gemütlichen Hostel-Bett machten wir uns daher erneut auf den Weg zu den Spreewerkstätten. Dieses Mal war die Anreise zum Glück kürzer und die Parkplätze kostenfrei ;-)

Agent Undercover

Agent Undercover Cover
Cover / Foto: Brettspielpoesie

Ein sehr kommunikatives Kartenspiel aus dem Jahrgang 2015/2016 über Geheimagenten für bis zu acht Spieler? Damit muss nicht zwingend das Spiel des Jahres 2016 Codenames gemeint sein. Von der Jury ebenfalls empfohlen wurde Agent Undercover aus dem Hause der Schweizer Firma Piatnik. Doch trotz der offensichtlichen Gemeinsamkeiten der beiden, spielt es sich komplett anders. Bei Agent Undercover ist nur ein Spieler ein Geheimagent, der seine eigene Identität natürlich verschleiern möchte während alle anderen versuchen ihn zu entlarven. Und das alles nur mittels Fragen, welche sich die Spieler eigenständig ausdenken müssen.