Den Palast von Evora habt ihr prachtvoll verziert,
in Sintra die Buntglasfenster hübsch platziert.
Um die portugiesische Königsfamilie zu ehren,
ließt ihr sogar einen Sommerpavillon entstehen.
Doch ist eure Arbeit noch nicht zu Ende,
weiter geht es außerhalb der vier Wände.
Die Gärten der Königin sollen erblühen,
darum scheut ihr erneut keine Mühen.
Einen neuen Auswahlmechanismus zu erfassen,
um die Gärten mit Farben und Formen erstrahlen zu lassen.
Wieder ist ein Monat vorbei und zwar ein besonderer unter Brettspielern. Denn im Mai gibt die Spiel des Jahres-Jury bekanntlich die Nominierungen zum Kinderspiel, Kennerspiel und Spiel des Jahres bekannt. Der Online-Händler Spiele-Offensive hat zum Geburtstag des Shops wieder eine Wundertüte angeboten, über die auch ich mich gefreut und darüber berichtet habe. Ansonsten rückte nach langer Corona-Abstinenz das Hobby Fußball wieder etwas mehr in den Mittelpunkt. Mittlerweile ist die, wenn auch dieses Jahr nur recht kurze Sommerpause gestartet, sodass ich mich an den Wochenenden wieder voll und ganz den Brettspielen hingeben kann.
Seit vergangenem Montag, dem 23.05.22, stehen sie fest, die Nominierten in den drei Kategorien Spiel des Jahres, Kennerspiel des Jahres und Kinderspiel des Jahres für das Jahr 2022:
Spiel des Jahres (roter Pöppel)
- Cascadia (Kosmos Verlag)
- Scout (externer Link) (Oink Games)
- Top Ten (externer Link) (Cocktail Games / Asmodee)
Empfehlungsliste: 7 Wonders: Architects, Echoes: Die Tänzerin, Magic Rabbit, My Gold Mine, So Kleever, Trek 12: Himalaja (externer Link)
Kennerspiel des Jahres (grauer Pöppel)
- Cryptid (externer Link) (Osprey Games / Skellig Games)
- Dune: Imperium (externer Link) (Dire Wolf / Asmodee)
- Living Forest (Pegasus)
Empfehlungsliste: Arche Nova, Khôra, Witchstone
Kinderspiel des Jahres (blauer Pöppel)
- Auch schon clever (Schmidt Spiele)
- Mit Quacks & Co nach Quedlinburg (Schmidt Spiele)
- Zauberberg (Amigo Spiele)
Empfehlungsliste: Die Villa der Vampire, Fröschis, Golden Ei, Honey
Überall im Wald brodeln heiße Flammen,
während die Tiere halten zusammen.
Doch ist eure Hilfe vonnöten,
das wissen nicht nur die Kröten,
auch Fuchs und Bär stehen euch bei,
genau wie der Hirsch mit seinem Geweih.
Die Tiere ermöglichen eine oder zwei Aktionen,
doch welche werden sich besonders lohnen?
Sind es Feuer, Blumen oder Pflanzen,
die den Sieger lassen tanzen?
!!! ACHTUNG – SPOILER !!!
Das Frühjahr ist immer eine spannende Zeit für Brettspieler, denn im Mai können wir erfahren, welche Titel aus dem vorangegangenem Jahr die Spiel des Jahres-Jury empfiehlt und nominiert. Doch ist dies nicht die einzige Konstante. Seit mittlerweile 20 Jahren gibt es den Online-Shop www.Spiele-Offensive.de und bereits zum dreizehnten Mal bieten sie zum Geburtstag eine Wundertüte an. In limitierter Stückzahl wird eine Zusammenstellung aus einigen gut bewerteten Spielen zum Preis von 49,99€ angeboten. Dieses Jahr gab es 1.000 Stück und die enthaltenen Spiele sollen einen Wert von 105,65€ haben. Der Name Wundertüte ist zwar geblieben, die Plastiktüte ist aber schon vor einigen Jahren einem Karton mit Aufkleber gewichen. Und wie auch schon in den vergangenen Jahren, habe ich natürlich zugeschlagen und habe die Inhalte für euch in gewohnter Weise analysiert.
Kommenden Montag sind wir alle schlauer, denn dann gibt die Spiel des Jahres-Jury um 10 Uhr bekannt, welche Spiele sie aus dem vergangenen Jahrgang zum Spiel, Kinderspiel und Kennerspiel des Jahres empfiehlt und nominiert. Und was wäre das hier für ein Brettspielblog, wenn ich mich nicht auch an den Spekulationen beteiligen würde? Auch wenn ich damit gefühlt schon eine der letzten bin, verzichte ich natürlich nicht auf den persönlichen Blick in die Glaskugel. Vor einiger Zeit habe ich mich bereits bei den Bretterwissern zu meinen Tipps geäußert, dennoch schreibe ich heute auch hier meine Gedanken auf, da sicherlich nicht alle Leser auch Podcasts hören. Außerdem haben wir es dort etwas anders aufgezogen und zunächst die Hörer gefragt und im Anschluss wollte ich gerade beim Kennerspiel noch unerwähnte Titel nennen. Heute geht es aber konkret um meine Tipps und dank Nico vom Podcast Brettagoge, und außerdem Mitglied der SdJ-Jury, weiß ich nun auch, das manche Titel zum Jahrgang gehören, die in meiner Wahrnehmung zu spät verfügbar waren. Aber da habe ich mich wohl geirrt.
Wir würfeln uns durch bekannte Welten,
für jede andere Bedingungen gelten.
In Viticulture entsteht aus Trauben Wein,
In Flügelschlag wollen die Spannweiten exakt sein.
Charterstone lässt uns Kisten bestücken,
wir Tapestry mit Puzzleteilen schmücken.
Bei Between two Cites die anderen Welten zählen,
in Pendulum wir eine der drei Sanduhren wählen.
Die Ideen ihren Spielen entspringen
und anhaltenden Spielspaß bringen.
Durch verschiedene Kombinationen,
entstehen immer neue Optionen.
Schon viele Male habe ich euch unter dieser Rubrik Spiele vorgestellt, die einen Escape Room simulieren, die Spieler eine Geschichte erleben lassen oder bei denen die Spieler als Ermittler verstrickte Kriminalfälle lösen. Dabei handelt es sich um einen Trend, welcher vor einigen Jahren aufkeimte und bislang kein Ende zu finden scheint. Das ist auch gut so, denn mein Interesse an neuen Fällen ist ungebrochen und ich freue mich noch immer auf jeden neuen Fall für altbekannte Spielsysteme genauso wie darauf, völlig neue Ideen in diesem Genre zu erkunden. Heute geht es bei CRIMECASES um ein neues Ermittlerspiel mit gleich zwei aufzuklärenden Todesfällen, einem neuen Escape Room-Spiel auf hoher See und der Fortführung eines Abenteuerbuches sowie einer etablierten Detektivspiel-Reihe.
In Kaskadien leben Bären recht familiär,
doch mögen sie Fremde nicht so sehr.
Hirsche sind nicht gern für sich allein,
wollen von Artgenossen umgeben sein.
Lachse bilden gemeinsam lange Ketten,
können sich sogar in der Prärie retten.
Bussarde genießen Gesellschaft eher nicht,
doch haben sie sich gerne gegenseitig im Blick.
Füchse die Gesellschaft aller anderen lieben,
man sollte sie daher mittig platzieren.
Wer diese Wünsche der Tiere beachtet,
schon bald ein gutes Ergebnis betrachtet.
Dazu noch gleiche Wildnis zueinander gebracht,
schon ist das Punktefeuer entfacht.
Quiz-Spiele haben haben unter Brettspielern einen gemischten Ruf. Häufig haben solche Spiele das Problem, dass sie nicht gut funktionieren, wenn die Spieler über unterschiedlich breites Allgemeinwissen verfügen. Die einen lieben es, wenn sie viel wissen und damit auftrumpfen können, während sich andere schnell blöd fühlen, weil sie eben nicht so viele Punkte abräumen können. Auch kann schnell das Gefühl aufkommen, dass die Fragen unterschiedlich schwer sind und manche Spieler einfach mehr Glück bei den Fragen haben. Dem wird bei Smart 10 damit begegnet, dass alle Spieler dieselbe Frage bekommen. Doch mit jeder korrekten Antwort verkleinert sich der Lösungsraum.








