Spielen im Urlaub

Brettgeschichte Logo

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Die Ferienzeit ist im vollen Gange, da wird man häufiger gefragt, welche Spiele ideal für den Urlaub sind. Doch eine Pauschalantwort gibt es darauf nicht. Denn so unterschiedlich wie die Reiseziele und -aktivitäten sind auch die passenden Spiele. Angefangen beim Transport: Reise ich privat mit eigenem PKW habe ich meist mehr Platz, als wenn ich in den Urlaub fliege. Erst recht, wenn ich nur mit Handgepäck zu einem Kurztrip fliege. Und dort vielleicht noch plane, Spiele einzukaufen. So lief es bei uns letztes Jahr in Frankreich. Daher haben wir dort auf Brettspiel-Apps gesetzt, welche wir auf dem Smartphone auch gegeneinander spielen konnten. Zudem kann man ja die neuen Spiele antesten, wenn sie bereits zu zweit spielbar sind.

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Twenty One

twenty one Cover / Foto: NSV

twenty one Cover / Foto: NSV

Nach Qwixx und Qwinto wäre eine Schlussfolgerung, das ein neues Würfelspiel mit diversen bunten Würfeln aus dem Nürnberger Spielkarten-Verlag mit „Qw“ beginnen muss. Doch zu unserer Überraschung heißt die Würfel-Neuheit Twenty-One, 21. Eine Frage, die sich da unweigerlich aufdrängt: Wieso 21? Wieso nicht der doppelte Wert, 42? Bekannt als Universalantwort für die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. Oder Six, schließlich sind genau sechs Würfel enthalten. Doch damit nähern wir uns bereits der Antwort. Denn die Summe der Würfelaugen von 1 bis 6 ergibt, na was wohl? 21! Und im Spiel Twenty-One lassen sich pro Zeile 21 Bonus-Punkte erzielen. Doch wofür werden diese Bonuspunkte vergeben und kann man das überhaupt schaffen?

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Noch Mal!

Noch Mal! - Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

2016 liegt bald hinter uns. Für das Autoren-Paar Inka und Markus Brand ist es 10 Jahre her, seit ihr erstes Spiel erschienen ist. Und bei dieser Autorentätigkeit ist in diesem Jahr so einiges heraus gekommen. Der Kosmos Verlag, Huch!&friends sowie Schmidt Spiele profitierten von den Ideen der beiden. Ob Exit Spiele, Wortgefechte ohne zu sprechen oder das Abdriften in eine märchenhafte Welt, viele unterschiedliche Themen wurden bedient. Und so versuchten sich die beiden auch an einem schnellen Würfelspiel, ein Genre das gefühlt zuletzt vom Nürnberger Spielkarten-Verlag dominiert wurde. Und dem Vergleich mit Spielen wie Qwixx und Qwinto muss sich ein neues Würfelspiel einfach stellen. Das konnte Dice Stars von Matagot schon bestehen, doch schafft das Noch Mal! auch?

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Dice Stars

Dice Stars Cover

Cover / Foto: Matagot

Würfelspiele gibt es bereits eine Menge auf dem Markt. Vor allem auch ziemlich gute Würfelspiele, wie z.B. Qwixx, welches 2013 sogar zum Spiel des Jahres nominiert wurde. Da kommt natürlich bei jedem neuen Würfelspiel die Frage auf: Braucht man das auch noch? Der Nürnberger Spielkarten Verlag hat diese Frage mit seiner letztjährigen Würfel-Kreation Qwinto deutlich mit „Ja!“ beantworten können. Doch versuchen sich auch andere Verlage daran. In diesem Jahr geht WizKids bzw. Matagot mit Dice Stars der Autoren Bruno Cathala und Ludovic Maublanc an den Start, während Schmidt Spiele auf Nochmal! von Inka und Markus Brand setzt. Heute betrachte ich das erstgenannte Spiel der beiden Autoren, die schon mehrfach gemeinsam erfolgreich waren.

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Qwixx – Das Duell

Qwixx Duell Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

Es gibt Spiele, die funktionieren gut zu zweit. Und es gibt welche, die sollte man unter drei Personen gar nicht in Erwägung ziehen. Andere stellen so ein Mittelmaß dar, sie lassen sich gut zu zweit spielen, werden aber mit steigender Spielerzahl noch besser. So würde ich Qwixx beschreiben. Bei dem in 2013 zum Spiel des Jahres nominierten Würfelspiel, dürfen die Mitspieler bestimmte Würfelergebnisse ebenfalls nutzen, um auf ihrem Block Zahlen zu kreuzen. Wir haben es schon viele Male zu zweit gespielt und hatten Spaß dabei. Ist dann eine reine Duell-Variante nicht überflüssig? Nachdem ich Qwixx – Das Duell nun mehrfach gespielt habe, muss ich das ganz klar verneinen, denn diese Variante bringt einige wirklich passende Änderungen mit, die das Spiel zu zweit noch interessanter machen.

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Speed Dice

Speed Dice Cover

Cover / Foto: Amigospiele

Seit den frühen Neunzigern ist eine Glocke bekannt in der Brettspielwelt. In Halli Galli decken die Spieler Karten auf und wenn fünf gleiche Obstsorten offen liegen, versuchen alle gleichzeitig die Glocke zu betätigen, um Punkte zu erlangen. Dabei hat es sicher schon so manchen Unfall gegeben und das Glockengeräusch kann einem ganz schön auf den Senkel gehen. Darauf hat der Autor nun reagiert und sich was Neues ausgedacht: Würfel ersetzen die Karten und die Spielschachtel die Glocke. Um Schnelligkeit geht es immer noch, denn nur wer seine Würfel wiederholt als erster sinnvoll zusammensetzt kann Speed Dice gewinnen.

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Qwinto

Qwinto Cover

Cover / Foto: Nürnberger Spielkartenverlag

Der Spielkartenverlag aus Nürnberg ist bekannt dafür, aus wenig Material großen Spielspaß herauszuholen. Und dazu wird nicht immer auf Karten gesetzt, wie der Verlagsname suggerieren könnte, denn 2013 haben sie es mit dem Würfelspiel Qwixx sogar auf die Nominierungsliste zum Spiel des Jahres geschafft. Zu Qwixx erscheinen immer wieder neue Wertungsblöcke, die für gekonnte Abwechslung sorgen. Doch jetzt wurde ein zweiter Versuch gestartet, mit einem Wertungsblock und sogar nur drei Würfeln den maximalen Spielspaß zu erreichen. Optisch mag es auf den ersten Blick zwar an Qwixx erinnern, doch bekommt man ein völlig neues Spielerlebnis.

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Sieg und Niederlage liegen nah beieinander

„Okay, noch wiegen sie sich in Sicherheit. Mein Plan funktioniert!“ denkt sich der Spieler, der beim ersten Spiel des Abends weit abgeschlagen hinten liegt. Er hat das alles perfekt durchdacht. Schon im Vorfeld des Abends hat er abfällige Aussagen zu dem Vorschlag Gesellschaftsspiele zu spielen getroffen. Da es aber der Wunsch des Geburtstagskindes ist, lässt er sich nach dem Essen dazu breit schlagen. Als erstes kommt Carcassonne – Star Wars auf den Tisch. Er kann weder mit Carcassonne noch mit Star Wars etwas anfangen. Er spielt sehr friedvoll, statt sein großes Asteroidenfeld zu erweitern, wodurch es zum Kampf mit zwei Mitspielern kommen würde, wiegt er sich lieber in Sicherheit und freut sich bei der Endwertung auf seine Punkte. Lieber selber weniger Punkte bekommen, als dieses ganze Feld durch einen unglücklichen Würfelwurf an einen Mitspieler zu verlieren.

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Spookies

Spookies Cover

Cover / Foto: Brettspielpoesie

HABA expandiert. Der Verlag, der von den Nominierungs- und Empfehlungslisten zum Kinderspiel des Jahres kaum noch wegzudenken ist, möchte nun auch ein älteres Publikum ansprechen. Dafür gibt es seit diesem Jahr eine neue Serie, mit dem Aufdruck „Spieleabend approved“. Diese Spiele wurden vom Verlag an Spieleabenden getestet und für gut befunden. Sie haben eine angenehme Dauer, wodurch mehrere Spiele oder mehrere Partien an einem Abend Platz haben. Den Start macht hier bei den Rezensionen der Titel Spookies vom Autor Stefan Kloß, bei dem die Spieler ihre Freunde in ein gruseliges Spukhaus schicken.

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Machi Koro – Großstadterweiterung

Machi Koro Großstadterweiterung Cover

Cover / Foto: Kosmos Verlag

Das kleine Stadtbauspiel in einer Kombination aus Karten- und Würfelspiel war 2015 zum Spiel des Jahres nominiert und meine Meinung zum Grundspiel könnt ihr hier nachlesen. Das Grundspiel konnte mich nicht völlig überzeugen, daher habe ich mit viel Spannung diese Erweiterung herbei gesehnt. Kosmos hat dabei zwei Original-Erweiterungen zusammen gefasst. Aus der Hafen-Erweiterung und der Millionaire’s Row wurde die Großstadterweiterung mit zwei unterschiedlichen Karten-Sets. Das Material für einen fünften Spieler aus den Original-Erweiterungen wurde dabei jedoch nicht beigefügt.

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