Mit Weinanbau kennen wir uns aus,
spielten Viticulture runter und rauf.
Doch hilft das wahrlich nur bedingt,
da World viel Neues mit sich bringt.
Die Kräfte vereint, machen wir uns daran,
bauen Wein auf allen Kontinenten an.
Jeder seine eigenen Tücken mit sich bringt,
sodass nicht jeder Versuch direkt gelingt.
Es macht Spaß auf neue Weise zu erlernen,
wie aus Trauben ausreichend Punkte werden.
Und wieder liegt ein ganzer Monat hinter uns. Auf die Spielwarenmesse Anfang Februar, folgte im März noch ein Online-Presseevent vom Kosmos-Verlag. Die ersten Frühjahrsneuheiten sind bereits im Handel und auch bei mir trudelte das eine oder andere Spiel ein. Das Beeple-Netzwerk hat Carnegie mit dem mittlerweile 20. Beeple-Award ausgezeichnet und konnte erstmalig ein inaktives Mitglied zurück im Netzwerk begrüßen. Da Würfelmagier Dirk seine Tätigkeit für Board Game Circus beendet und seine Spieleindrücke wieder auf seinem Blog teilen möchte, stand ihm die Tür ins Netzwerk natürlich auch wieder offen und er hat sie durchschritten.
Auch in dieser Ausgabe der Rubrik Wo geht’s hier zum Ausgang?! geht es heute einerseits um völlig neue Spielideen und anderseits um neue Fälle bekannter Spielreihen im hier betrachteten Genre der Escape Room-, Krimi- und Ermittlerspiele. Schuldig!? beschreitet in Bezug auf Material und Spielkonzept vielleicht keine völlig neuen Wege, nimmt aber eine neue Perspektive ein: Als rechtlicher Beistand angeklagter Personen. Von Obscurious habe ich bereits ein Ermittlerspiel betrachtet, doch bieten sie auch klassische Escape Room-Spiele in den üblichen Pappumschlägen an. Und Hidden Games bietet Ermittlerspielern einen neuen Fall, bei dem der mittlerweile lieb gewonnene Kommissar Hahnke erneut Unterstützung benötigt. Das Escape Game: Lupin versucht sich daran, eine erfolgreiche Netflix-Serie zu repräsentieren und offeriert die Möglichkeit mehrerer Durchläufe.
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm,
seine lange Reise wohl in Asien begann.
In Kasachstan wurde er kultiviert,
bis sich sein Weg bei den Römern verliert.
Diese waren von ihm nicht sehr entzückt,
manche Sage ihn ins schlechte Licht rückt.
Doch konnte er all das überstehen,
und lies manch neue Sorten entstehen.
Oft sogar an einem einzigen Baum,
für die Natur ein wahrer Traum:
Streuobstwiesen bieten neuen Lebensraum!
Es war ein Jahr vor der Corona Pandemie, als der Kosmos Verlag im Frühjahr erstmals zum BlogBistro einlud. Damals versammelten sich diverse Blogger in Frankfurt, um einen ersten Einblick in das Spielsystem der Adventure Games zu erhalten. Ich konnte damals leider nicht dabei sein. Im darauffolgenden Jahr schwenkte man aufgrund der gerade erst aufgekommenen Corona-Pandemie kurzerhand um und lies dieses Event digital stattfinden, um das familientaugliche Legacy-Spiel My City vorzustellen. Dies ermöglichte noch viel mehr Personen die Teilnahme.
Auch wenn ich persönliche Treffen vor Ort sehr schätze, so bietet diese digitale Herangehensweise doch auch ganz neue Möglichkeiten. Und sei es nur mal in die Wohn- und Spielezimmer der anderen linsen zu können. Ein Jahr später versammelte man sich wieder in eine Zoom-Konferenz, dieses Mal um gemeinsam Die Abenteuer des Robin Hood kennen zu lernen. Der zweite Titel bei diesem Event, der von der Spiel des Jahres-Jury im entsprechenden Jahrgang zum Spiel des Jahres nominiert wurde, wie mir gerade auffällt. Nach einem Jahr Pause gab es dieses Jahr nun die vierte Ausgabe des Kosmos BlogBistro, von der ich euch berichten möchte.
Bei Akropolis lasst ihr eine Stadt entstehen,
nicht flach, sondern auf mehreren Ebenen.
Die Menschen wollen beisammen wohnen,
Märkte sich am besten ohne Konkurrenz lohnen.
Tempel liegen gerne im Zentrum einer Stadt,
Kasernen hingegen zum Schutz an ihrem Rand.
Und Gärten kann es einfach nicht genug geben,
daher darf man diese ganz beliebig legen.
Doch wird man euch nur dafür belohnen,
haben die Bewohner zum Feiern auch Agoren.
Als Scout im vergangenen Jahr zum Spiel des Jahres nominiert wurde, lobten viele den unnatürlichen Umgang mit den Handkarten, deren Reihenfolge nicht verändert werden darf. Dabei gibt es ein Kartenspiel, welches dieses Element schon 25 Jahre früher einführte: Bohnanza. Dieses Kartenspiel des erfolgreichen deutschen Autors Uwe Rosenberg kann sicherlich als sein erster großer Brettspielerfolg gezählt werden. Zwar reichte es bei der Spiel des Jahres-Jury 1997 nur für eine Empfehlung, die Abstimmberechtigten beim Fairplay á la carte-Preis hingegen wählten es auf den ersten Platz für diesen Kartenspielpreis. Bereits zum zwanzigsten Jubiläum gab es eine besondere Jubiläumsausgabe und jetzt fünf Jahre später wieder eine spezielle Box zum 25-jährigen Jubiläum. Und nun erhielt auch das mittlerweile vergriffene Würfelspiel aus dem Jahr 2012 eine aufgefrischte Ausgabe. In diesen Dschungel verschiedener Varianten möchte ich heute versuchen etwas Licht zu bringen.
Der Februar 2023 stand ganz im Zeichen der Spielwarenmesse und somit dem Ausblick vieler Verlage auf die anstehenden Neuheiten in diesem Jahr, besonders in der ersten Jahreshälfte. Die Spielwarenmesse hat nach 2020 erstmals wieder die Türen der Messe Nürnberg für Fachbesucher aus der ganzen Welt geöffnet. Auch ich habe mich erneut auf den Weg gemacht, um nach den neuesten Highlights Ausschau zu halten. Meine Zusammenfassung des Tages könnt ihr nachlesen, wenn ihr dem obigen Link folgt. Doch gab es neben der Spielwarenmesse auch noch andere spielerische Highlights.
Über den Südosten von Afrika,
erstreckt sich die Region Atiwa.
Eine Hügelkette mit Waldreservat,
ist Heimat manch bedrohter Tierart.
Viele Familien hier in Hütten leben,
ihr Bergbau führt zu Umweltschäden.
Doch wenn sie lernen dazu,
verändert sich auch ihr Tun.
Statt Flughunde zu verspeisen,
schickt man diese nun auf Reisen,
damit sie Samen ausscheiden,
und diese übers Land verteilen.
Wodurch neue Bäume entstehen,
so lässt es sich gemeinsam leben.
Wie mein Besuch auf der Spielwarenmesse 2023 zeigte, ist auch in diesem Jahr für das Genre der Escape Room-, Ermittler-, Krimi- und Rätselspiele noch kein Ende in Sicht. Stattdessen gelangen weiterhin ganz neue Ideen auf den Markt oder man versucht bei bekannten Systemen neue Akzente zu setzen. Dies jedoch meist eher in Bezug auf die Rätsel, als auf die Geschichten, die sich bei diesen Spielen oftmals ähneln. Da kommen einem oft dieselben Themen unter, doch muss das nicht per se schlecht sein. Wenn die Geschichten für sich interessant ausgestaltet sind, kann ein Spiel auch mit einem eigentlich bereits ausgereiztem Thema punkten, wie die heute behandelten Spiele aufzeigen.








