Wo bin ich hier, ich glaub ich schlaf’, da sitzt ein pinker Has’ im Gras. Aber nein, Gras ist das gar nicht, die ganze Wiese im Dämmerlicht, wird geflutet von Sternen, die herabfallen, ein Kind versucht sie aufzufangen. Wie kann das sein, wo bin ich nur, von der Realität sehe ich keine Spur.
Wenn Das Tiefe Land ist tief verschneit, kein Grün mehr zu sehen weit und breit, dann ist vermutlich der Winter herein gekommen, und hat das Land in seine Zwänge genommen. Doch auch im Winter kann sie kommen, die Flut, nur ein kräftiger Deich schützt davor gut. Drum gibt es neue Gebäude vom Weihnachtsmann, die man nicht nur im Winter zum Spiel hinzufügen kann.
In Gùgōng, der verbotenen Stadt, ein bestimmter Brauch Einzug gehalten hat. Ein Brauch, den man von Weihnachten kennt, wurde damals ein wichtiges Element, um zu gewinnen Einfluss und Macht, wurden den Beamten Geschenke gemacht. Bestechung war jedoch nicht gern gesehen, stattdessen wurden gegenseitig Geschenke vergeben.
Und schon wieder gibt es eine neue Rubrik auf Brettspielpoesie: Die Spielefamilie! Manches Mal bietet es sich einfach an, verschiedene Spiele bzw. Erweiterungen in einem Zug zu betrachten und nicht als einzelne Rezensionen zu veröffentlichen, daher werde ich nun ab und an Spielefamilien vorstellen. Es wird sicherlich keine regelmäßige Rubrik werden, sondern eher immer wenn es passt mal eingestreut und vielleicht auch eine bereits existierende Rezension verlinkt, wenn dazu bereits etwas veröffentlicht wurde. Den Beginn macht Word Slam, ein Kommunikationsspiel für zwei konkurrierende Gruppen von Inka und Markus Brand, erschienen beim Kosmos Verlag.
Mitten im Wald, da steht ein Haus, aus Holz, gemütlich sieht es aus. Davor ist ein Schlitten zu sehen, die Rentiere sind bereit loszuziehen, um die vielen Geschenke zu verteilen, müssen sie sich wohl beeilen. Ein Lieferant scheinbar hier wohnt, für unterschiedliche Orte wird er belohnt. Aber nur wenn er sie alle bereist, während alles ist verschneit und vereist.
Scrabble gehört wohl zu den ewigen Brettspielklassikern-Klassikern, die man in vielen Haushalten findet. Dieses Jahr feiert der Verlag Mattel ein großes Jubiläum, denn das Spiel wird 70 Jahre alt. Und zu diesem Anlass hat der Verlag großes Aufsehen erregt, als die Pressemitteilung herausgegeben wurde, den Titel an die Jugend anzupassen und statt Scrabble zukünftig “Buchstaben YOLO” zu verkaufen. Das wurde von Rapper MC Fitti in einem Video in Szene gesetzt. Auch als die Bild-Zeitung sich darüber amüsierte, kam zunächst keine Reaktion. Erst nach wenigen Tagen wurde das ganze als Marketing-Aktion aufgelöst und auf das Jubiläum hingewiesen. Eines wurde damit erreicht: Das Spiel war in aller Munde, auch außerhalb der Brettspiel-Blase. Ob dadurch nun wirklich der Verkauf angekurbelt wurde, wage ich jedoch zu bezweifeln. Neben der Jubiläumsausgabe hat Mattel in Essen auch ein neues Spiel im Scrabble-Universum vorgestellt: Scrabble Türme. Ich mag Wortspiele und kam daher um dieses nicht herum.
Der Winter ist die perfekte Zeit für Tee, nicht nur bei schlechtem Wetter mit Eis und Schnee, wärmt er den Körper langsam komplett von innen, dabei kann man sich hervorragend besinnen. Und es vertreibt die Zeit darauf zu warten, endlich eine Partie Alubari zu starten. Es hilft kein meckern und kein weinen, das Spiel wird erst im Sommer erscheinen.
Will man im Elfenland erwachsen werden,
muss man erst das Land kennen lernen.
Dafür zieht die Jugend von Ort zu Ort,
das Gebiet bestimmt das Mittel zum Transport.
Der Nikolaus hat nun was mitgebracht,
das ihnen das Leben leichter macht.
Ein kleiner Bonus kommt da ganz gelegen,
er hilft den Spielern auf allen Wegen.
Die Stadt der Götter, Teotihuacán,
liegt an manch erloschenem Vulkan.
Die Ruinen, die man in Mexiko fand,
führten zum Spiel im mythischen Gewand.
Eingesetzte Arbeiter können hier sterben,
doch hinterlassen sie ihr Wissen den Erben.
Dadurch stehen neue Arbeiter bereit,
sie benötigen nur wieder etwas Zeit,
Erfahrung zu sammeln für bessere Aktionen,
um mit diesen viele Punkte zu holen.
Bei Menara will man hoch hinaus,
doch zu oft gehen die Farben aus.
Im Tempel wurde etwas entdeckt,
ein Chamäleon hielt sich dort versteckt.
Ein Boden in Form dieses Echsentier,
die Säulenfarbe wählt man selber hier.
Damit keine Säule mehr im Wege steht,
wird sie nun fachgerecht abgelegt.
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