Stichspiele gibt es viele auf der Welt,
die meisten kosten auch nicht viel Geld.
In kleiner Schachtel ein paar Karten,
kurze Regel, schon kann man starten.
Eine Eigenschaft sie sich oft teilen,
mindestens drei Spieler müssen es sein.
Doch das gilt nun endlich nicht mehr,
mit diesen Spielen für genau 2 Spieler.
Lange habe ich überlegt wie ich euch diese beiden Spiele am besten vorstellen kann. Sie haben eigentlich nicht viel gemeinsam, es sind beides reine 2-Personen-Spiele und sie sind beim gleichen Verlag erschienen, dahinter stehen jedoch ganz unterschiedliche Autoren und auch die verwendeten Themen und Mechaniken haben wenig gemein. Und doch vergleiche ich sie immer wieder miteinander, schließlich sind sie in relativ kurzen Abständen erschienen, bei einem Verlag mit besonderem Augenmerk auf der Ausstattung eines Spiels, nicht nur in Bezug auf das verwendete Material, sondern auch auf das eigens für jedes Spiel ausgearbeitete Inlay.
Die Halblinge öffnen Tür und Tor,
das große Festo! steht kurz bevor.
Um den Herbst im Lande zu begrüßen,
stehen sie tagelang in ihren Küchen,
bereiten dort leckere Speisen zu,
die den Appetit anregen im Nu.
Doch bevor das Kochen beginnen kann,
sind noch umfangreiche Einkäufe dran.
Dabei konkurrieren alle um die tollen Sachen,
wer wird daraus das leckerste Essen machen?
Los, wir müssen uns spurten,
wir haben nur 4 1/2 Minuten,
unsere Karten korrekt abzulegen,
doch nicht ohne zu überlegen,
was das für die anderen bedeutet,
es sonst die Niederlage einläutet.
Wir müssen es gemeinsam schaffen,
ohne es komplett zu verraffen,
was einer überhaupt anlegen kann,
ansonsten hagelt es Minuspunkte dann.
Jedes Jahr aufs Neue, immer wieder,
lassen sich die Vögel nieder.
Dabei suchen sie gern Orte auf,
an denen sie Nahrung finden zuhauf.
Ob am Wasser, Wald oder Gras,
hier gibt es für jeden Vogel etwas,
Passendes, um seine Familie zu hegen,
gemütlich, um viele Eier zu legen.
Nach vier Runden steht dann fest,
wo es sich am besten leben lässt.
Lange haben eingefleischte Dominion-Fans auf die Neuauflage diese Erweiterung gewartet, nun ist sie endlich verfügbar. Wer, wie ich, nicht von Anfang an alles rund um Dominion gesammelt, sondern erst später damit begann, hatte es bislang schwer an die Erweiterungen Hinterlands und Dark Ages zu gelangen. Es handelt sich dabei um die letzten Erweiterungen, die vom Hans im Glück-Verlag heraus gegeben wurden. Seit einigen Jahren wurden sie vom neuen Vertrieb für Rio Grande Games in Deutschland immer wieder angekündigt, doch dann zog es der Verlag vor, die aktuellen Erweiterungen zu veröffentlichen. Doch trotz des nicht enden wollenden Ideenreichtums des Autors Donald X. Vaccarino, hat es der Verlag nun geschafft zwischen zwei aktuellen Erweiterungen eine der schon lange vergriffenen herauszubringen.
Kosmos hat dieses Jahr auf der Spielwarenmesse in Nürnberg drei Spielsysteme nebeneinander präsentiert, bei denen es diverse Überschneidungen gibt. Zuerst gab es die Exit-Spiele, von denen die ersten drei sogar zum Kennerspiel des Jahres gekürt wurden. Diese Spiele orientieren sich an klassischen Escape Rooms, in denen die Spieler Rätsel lösen müssen um wieder zu entkommen. Der Fokus liegt dabei auf den Rätseln, eine Geschichte existiert meist nur am Rande. Daneben gibt es nun die Escape Tales, von denen ich vor kurzem erst berichtet habe. Diese gehören ebenfalls zu den Escape Room-Spielen, sie enthalten jede Menge Rätsel, doch steht bei ihnen die Geschichte im Mittelpunkt. Und nun existieren auch noch die Adventure Games, die eher an Point and Click-Adventures auf dem PC erinnern. Auch hier geht es mehr um die Geschichte, dabei sind keine klassischen Rätsel wie in den Escape Room-Spielen zu lösen, sondern vielmehr Objekte sinnvoll miteinander oder mit Orten zu kombinieren, um die Geschichte voranzutreiben. Genau diese möchte ich nun genauer vorstellen.
Wie ihr bestimmt wisst, habe ich auf diesem Blog die Kingdomino-Version von Blue Orange Games rezensiert. Diese unterschied sich zur später bei Pegasus erschienenen Ausgabe in Bezug auf die Plättchenentnahme während des Spiels. Während die eine Ausgabe ein passendes Tiefziehteil bot, verwendete die andere einen (viel zu kleinen) Beutel. Mir gefiel das Tiefziehteil besser, aber so richtig gut war es nun auch nicht. Das zum Spiel des Jahres ausgezeichnete Spiel bekam von Pegasus schnell ein Upgrade, in größerer Schachtel konnte ein Plättchenspender untergebracht werden, aus dem die Plättchen ganz einfach nach unten hinaus gezogen werden können. Glücklicherweise gab es diesen auch einzeln zu erwerben, zusammen mit einem Punkteblock, der schon vorausschauend für fünf Spieler Platz bereit hält. Auch Blue Orange Games gefiel der Plättchenspender wohl, weswegen sie ihn in die erste Erweiterung gepackt haben, die ich euch nun vorstellen möchte. Pegasus hat folgerichtig auf den Plättchenspender in dieser Erweiterung verzichtet.
Manches Mal bietet es sich einfach an, verschiedene Spiele bzw. Erweiterungen in einem Zug zu betrachten und nicht als einzelne Rezensionen zu veröffentlichen, daher werde ich nun ab und an Spielefamilien vorstellen. Es wird sicherlich keine regelmäßige Rubrik werden, sondern eher immer wenn es passt mal eingestreut und vielleicht auch eine bereits existierende Rezension verlinkt, wenn dazu bereits etwas veröffentlicht wurde. Auch heute geht es um eine Spielefamilie, aus der ich über den einen oder anderen Titel bereits geschrieben habe. Das neueste Mitglied hat mich dazu veranlasst euch heute einen Überblick über die gesamte Spielefamilie zu geben.
Als Amigo Spiele im Frühjahr seine Neuheiten bekannt gab, hatte ich für das Spiel mit dem bunten Lama auf der Schachtel nur ein müdes Lächeln übrig. Ist ja schließlich kein Schaf, wer will schon mit Lamas spielen? Doch dann hörte man hier und da recht positive Stimmen, sogar auf der Spielwarenmesse selbst wurde mir dieses Spiel mehrfach ans Herz gelegt, weshalb ich es bei Amigo dann doch mitgenommen habe. Die erste Partie zu Hause zu zweit brachte dann erst mal ein wenig Ernüchterung mit sich, doch das sollte sich schon bald ändern, als wir es in größeren Gruppen dabei hatten. Und ja, Schafe wären natürlich cooler, aber aus dem Wort Schaf lässt sich nun mal nicht das passende “Lege alle Minuspunkte ab” bilden.
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