Ich war mal wieder für euch auf der Spielwarenmesse in Nürnberg unterwegs und möchte euch heute von meinen Erlebnissen berichten. Ich habe zwar bereits gute drei Stunden mit Smuker von Cliquenabend und Arne von den Bretterwissern im Podcast darüber gesprochen, doch bekommt ihr heute meine schriftlich festgehaltenen Eindrücke. Der Podcast umfasst weitaus mehr Titel, der Smuker hat nämlich einiges mehr gesehen, als es mir an einem Tag möglich war.
Beim diesjährigen Geburtstagsgewinnspiel konnte ich einen Teilnehmerrekord verbuchen, vielen Dank an alle Teilnehmer. Ich hoffe es hat euch gefallen, das Feedback fiel jedenfalls sehr positiv aus. 85% der Teilnehmer fanden den Schwierigkeitsgrad genau richtig, der Rest zu schwer, nur zwei Teilnehmer fanden es hingegen zu leicht. Leider ist einem Teilnehmer ein Fehler unterlaufen, alle anderen haben korrekte Lösungen eingereicht. Bedanken möchte ich mich ganz herzlich für die vielen, lieben Kommentare, über die ich mich sehr gefreut habe.
Die Schlösser des König Ludwig ist ein Spiel ganz nach meinem Geschmack, auch wenn die Plättchen noch ein wenig nach Prototypenstatus aussehen, das haben die Polen besser hinbekommen. Ich mag dafür die Form der Plätten und die verwinkelten Schlösser, die daraus entstehen können. Andere wünschten sich schon damals lieber quadratische Plättchen, um den “inneren Monk” zufrieden zu stellen. Und genau solche gibt es nun, doch bauen die Spieler nicht mehr alleine vor sich hin. Nach dem Vorbild von Between Two Cities, welches ich leider nie gespielt habe, errichtet jeder Spieler zwei Schlösser, eines mit seinem rechten und eines mit seinem linken Nachbarn. Dabei lohnt sich gleichmäßiges Bauen, denn es zählt am Ende nur der niedrigste Wert seiner beiden Bauwerke.
Bereits 2017 erregte ein Spiel von Blue Orange Games mein Interesse aufgrund seiner großartigen Optik. Gemeint ist Photosynthese, bei dem Bäume auf einen Spielplan platziert werden und es belohnt wird, wenn der Baum Sonne abbekommt. Denn selbige wandert in mehreren Runden rund um den Spielplan, ein richtig schön thematisches Spiel mit hohem Aufforderungscharakter durch das hochwertige Spielmaterial. Das Spiel selbst ist jedoch knallhart, als Familienspiel würde ich es nicht mehr durchgehen lassen. Nur abgeholzte Bäume bringen nämlich Punkte ein, daher sollte man die Zeit nicht vertrödeln, doch nur lebende Bäume in der Sonne generieren Einkommen, da ist einiges an Vorausplanung notwendig. Ein Jahr später präsentierte der Verlag wieder ein solch schönes Spielmaterial, dieses Mal sollen wir unsere eigenen Planeten gestalten und Tiere anlocken bei Planet.
Ich war mal wieder für euch auf der Spielwarenmesse in Nürnberg unterwegs und möchte euch heute von meinen Erlebnissen berichten. Ich habe zwar bereits gute drei Stunden mit Smuker von Cliquenabend und Arne von den Bretterwissern im Podcast darüber gesprochen, doch bekommt ihr heute meine schriftlich festgehaltenen Eindrücke. Der Podcast umfasst weitaus mehr Titel, der Smuker hat nämlich einiges mehr gesehen, als es mir an einem Tag möglich war, also hört dort ruhig mal rein um einen noch besseren Überblick zu erhalten.
Roll and Write-Spiele sind derzeit total angesagt, auch ich mag sie sehr. Ganz egal ob Kreuze, Zahlen, Schafe oder Bahnstrecken eingezeichnet werden müssen. Es sind meist keine abendfüllenden Spiele, sondern lockere Würfelspiele, mit denen gerne mal ein Spieleabend eingeläutet wird oder ein solcher seinen Abschluss findet. Auch die Italiener von Horrible Games haben nun so ein Spiel im Programm. Genau genommen sogar gleich zwei, denn Railroad Ink gibt es in einer roten und einer blauen Schachtel. Und nicht nur das Schachteldesign unterscheidet sich, sondern auch der Inhalt. Das Grundspiel ist in beiden Fällen identisch, doch die enthaltenen Sonderwürfel unterscheiden sich. Neben den Würfel mit Eisenbahngleisen und Straßen bringt die blaue Edition Flüsse und Seen ins Spiel, während einen die rote Edition mit Vulkanen und Meteor-Einschlägen konfrontiert.
Azulist ein besonderes Spiel, es spricht Gelegenheitsspieler und Kennerspieler zugleich an. Als Beweis dafür wurde es nicht nur zum Spiel des Jahres ausgezeichnet, sondern auch vom Publikum zum Gewinner des Deutschen Spielepreises ernannt. Besonders bei diesem Preis hatten es Familienspiele in den vergangenen Jahren eher schwer, zum Sieger gekürt wurden in den Jahren zuvor nur Kenner- und Expertenspiele. Zuletzt ist es 2009 einem Spiel gelungen beide Preise abstauben zu können, es gelang damals Dominion. Und wie es bei ausgezeichneten Spielen so oft geschieht, hat der Verlag direkt nachgelegt. Allerdings nicht mit einer Erweiterung, sondern direkt mit einer Abwandlung des Grundspiels. Was anfänglich als Azul II die Runde machte wurde nun als Azul – Die Buntglasfenster von Sintra veröffentlicht. Aus Fliesenlegern wurden nun Glaser, die geforderte Anordnung bestimmt farbiger Steine ist nach wie vor das Ziel.
Gestern ist sie offiziell gestartet, die Spielwarenmesse 2019. Und ich habe noch gar keinen Bericht dazu veröffentlicht :-O Mehrere Gründe haben dazu geführt: Einige Informationen habe ich euch bereits nach der Spiel mitgegeben, zum Beispiel die zu den anstehenden iello-Neuheiten. Da weiß ich heute einfach noch nicht mehr drüber. Zu anderen Spielen sind mir bislang lediglich die Titel bekannt, mehr kann ich zu diesen Spielen noch nicht beitragen. Bevor ich euch nun mit halbgaren Infomationen versorge, verweise ich lieber auf einige Kollegen, bei denen ihr euch bereits einen Überblick über anstehende Neuheiten verschaffen könnt:
Escape Room Spiele für zu Hause gibt es mittlerweile eine ganze Menge, da erstaunt es doch, dass immer noch neue Anbieter versuchen ihre eigene Version des Escape Room-Feelings auf die Spieltische zu bringen. Als Liebhaber von Escape-Räumen und deren spielerischer Adaptionen erweckt das dennoch meine Neugier. Wie wurde es umgesetzt, wie gut sind die Rätsel, wie ist Stimmung und das Thema drumherum? Kürzlich bin ich dann auf Boxoxo gestoßen, welches derzeit über Startnext unterstützt werden kann.
Wenn ich derzeit so aus dem Fenster schaue, sehne ich mich schon etwas nach dem Sommer. Der Wintereinbruch kam dieses Mal recht spät, die Weihnachtsmärkte haben längst geschlossen und ohne Glühwein benötige ich weder diese Kälte noch Schnee und Eis. Da kann es schon vorkommen, dass man Sonne, Strand und Meer herbei sehnt. Und für genau solche Momente gibt es nun mit Feiner Sand das perfekte Spiel. Wie zumindest der erste Teil des Titels verrät, handelt es sich um ein neues Spiel von Friedemann Friese, genau genommen ein weiteres Fabelspiel. Dieses Genre hat Friedemann mit Fabelsaft etabliert: Ein Spiel, welches durch den Austausch von Karten und den damit verbundenen Aktionsmöglichkeiten von Partie zu Partie anders verlaufen kann. Im Gegensatz zu Legacy kann ein Fabelspiel jederzeit zurück gesetzt und neu begonnen werden. Fabelsaft traf nicht ganz unseren Geschmack, daher war die Spannung groß, ob es mit Feiner Sand gelingen würde.
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