Spielefamilie: Kneipenquiz

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Logo Brettgeschichte / Foto: Brettspielpoesie

Manches Mal bietet es sich einfach an, verschiedene Spiele bzw. Erweiterungen in einem Zug zu betrachten und nicht als einzelne Rezensionen zu veröffentlichen, daher werde ich nun ab und an Spielefamilien vorstellen. Es wird sicherlich keine regelmäßige Rubrik werden, sondern eher immer wenn es passt mal eingestreut und vielleicht auch eine bereits existierende Rezension verlinkt, wenn dazu bereits etwas veröffentlicht wurde. Auch heute geht es um eine Spielefamilie, aus der ich über den einen oder anderen Titel bereits geschrieben habe. Das neueste Mitglied hat mich dazu veranlasst euch heute einen Überblick über die gesamte Spielefamilie zu geben.

Dominion – Hinterland

Cover / Brettspielpoesie

Es war im Herbst des Jahres 2011, als diese Erweiterung des Deckbuilding-Klassikers Dominion ursprünglich erschien. Zu dieser Zeit, nur drei Jahre nach der Erstveröffentlichung des Grundspiels, erschienen pro Jahr noch zwei Erweiterungen, eine im Frühjahr und eine zur SPIEL in Essen im Herbst. Durch den späteren Wechsel vom Hans im Glück-Verlag zu Rio Grande bzw. ASS Altenburger für die deutschsprachigen Auflagen war sie lange Zeit vergriffen, doch nun, neun Jahre später, ist es endlich so weit und die Erweiterung Hinterland ist wieder im Handel erhältlich. Damit können Sammlungen komplettiert werden, alle bisher auf deutsch erschienenen Erweiterungen sind nun erhältlich. Bereits im Herbst soll mit Menagerie die Serie fortgesetzt werden, doch nun möchte ich euch Hinterland vorstellen.

Wo geht’s hier zum Ausgang!? – No. 13

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Ausgang Logo / Foto: Brettspielpoesie

Ich habe auf diesem Blog nun schon einige Escape Room-Adaptionen für den Spieltisch vorgestellt, allen liegt die gleiche Idee zu Grunde: Das Erlebnis eines Escape Rooms mit all seinen Rätseln und Aufgaben, die gelöst werden müssen, um zu entkommen, einzufangen und in eine Box zu packen. 2016 fingen die ersten Verlage damit an, doch dieser Trend ist noch lange nicht vorüber. Immer wieder tauchen hier und da neue Anbieter auf und alle finden einen etwas anderen Weg der Umsetzung. Viele dieser Titel bleiben durch Erweiterungen dauerhaft am Markt. Für mich als Rezensent bleibt es schwer, darüber zu berichten. Solche Spiele sind für eine Gruppe nur ein einziges Mal spielbar, danach ist die Lösung schließlich bekannt, daher kann auch nur der grobe Spielablauf mit seinen Mechanismen beschrieben werden. Ich habe nun beschlossen keine einzelnen Rezensionen mehr zu den vielen Escape Room-Adaptionen und dessen Erweiterungen zu verfassen, sondern über mehrere gemeinsam berichten, wenn wieder ein paar durchgespielt wurden.

First Contact

Cover / Foto: Huch!

Schon früh in Zeichen gesprochen,
haben die Ägypter vor vielen Epochen.
Was wäre wohl geschehen,
hätten sie damals Aliens gesehen?
Wären sie locker geblieben,
hätten versucht zu kommunizieren?
Wir werden das wohl nie erfahren,
doch können wir es mit First Contact wagen,
uns ohne gesprochene Worte zu verstehen,
lassen eine gemeinsame Zeichensprache entstehen.

Züge in Corona-Zeiten – Traintopia

Logo / Foto: Brettspielpoesie

Aktuell ist alles etwas anders. Es gelten Kontaktbeschränkungen, Großveranstaltungen werden abgesagt, das private Leben ist stark eingeschränkt. Darüber möchte ich mich gar nicht beschweren, es ist nun einmal wie es ist, die Pandemie hat sich ja keiner ausgesucht. Am meisten vermisse ich natürlich die Spieleabende mit vielen unterschiedlichen Spielern, doch sind diese zur Zeit eben nicht möglich. Das erschwert meine Arbeit als Rezensent, denn ohne Gruppenvielfalt kann ich eben nur mein eigenes Spielgefühl wiedergeben, aus Partien zu zweit mit meinem Partner als einzigem Mitspieler. Daher wertet diesen Beitrag bitte nicht als vollständige Rezension, wie ihr sie sonst von mir erwarten könnt, ich möchte euch einfach meine Ersteindrücke zu Traintopia, dem neuen Spiel von Board & Dice, näher bringen. Ursprünglich sollte der Titel zur UK Games Expo erscheinen, die wegen Corona jedoch nicht stattfinden konnte. Also hat der Verlag kurzerhand entschieden dieses Spiel sogar noch einen Monat früher herauszubringen, doch fiel es damit eben genau in diese Zeit der Kontaktbeschränkungen.

Sherlock Holmes: Beratender Detektiv – Vorher / Nachher

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Logo Vorher/Nachher / Foto: Brettspielpoesie

Detektivspiele sind neben Escape Room-Spielen aktuell völlig im Trend. Doch blickt man auf die Spiel des Jahres-Historie zurück, lässt sich dort für das Jahr 1985 der Titel Sherlock Holmes Criminal Cabinet als Sieger des Hauptpreises entdecken, einer der ersten Vertreter dieses Spielgenres, wie es scheint. Da verwundert es kaum, dass ein Verlag an den aktuellen Trend anknüpfen möchte, um nach über drei Jahrzehnten mit einer Neuauflage davon erneut die Spieler zu erreichen. Ich habe den ersten Fall der Neuauflage vorab spielen dürfen und möchte diesen nun mit der Ausgabe aus den 80ern vergleichen. 

Spiel des Jahres 2020 – Nominierungen

Seit Montag stehen sie fest, die Nominierten in den drei Kategorien Spiel des Jahres, Kennerspiel des Jahres und Kinderspiel des Jahres.

Spiel des Jahres (roter Pöppel)

  • My City (Kosmos Verlag)
  • Nova Luna (Edition Spielwiese / Pegasus Spiele)
  • Pictures (PD Verlag)

Empfehlungsliste: Color Brain, Der Fuchs im Wald, Draftosaurus, Little Town, Kitchen Rush, Spicy

Kennerspiel des Jahres (grauer Pöppel)

Empfehlungsliste: Paladine des Westfrankenreichs, Res Arcana, Underwater Cities

Kinderspiel des Jahres (blauer Pöppel)

  • Foto Fish (LOGIS)
  • Speedy Roll (Piatnik)
  • Wir sind die Roboter (Nürnberger Spielkarten-Verlag)

Empfehlungsliste: Go Slow, Hans im Glück, Magical School, Puzzle Memo, Slide Quest, Zombie Kids, Zoo Run

Ich habe die Nominierungen nun ein wenig sacken lassen und möchte jetzt auch gerne meinen Senf dazu geben. Gespickt mit weiteren Meinungen könnt ihr euch dies bereits bei den Bretterwissern anhören.

Crystal Palace

Cover / Foto: Feuerland

In aller Welt wurde sie bekannt,
die erste Weltausstellung in England.
Der Crystal Palace sollte ihr Glanzstück sein,
er wirkte im Hyde Park alles andere als klein.

Viele Nationen haben die Chance wahrgenommen,
mit ihren Prototypen nach London zu kommen,
es wurden viele kluge Ideen präsentiert,
die ganze Welt war daran interessiert.

In diesem Spiel könnt ihr nacherleben,
was sich daneben für Aufgaben ergeben.
Denn für den ganz großen Ruhm,
gibt es zur Idee noch viel mehr zu tun.

Wo geht’s hier zum Ausgang!? – No. 12

Ausgang Logo
Ausgang Logo / Foto: Brettspielpoesie

Ich habe auf diesem Blog nun schon einige Escape Room-Adaptionen für den Spieltisch vorgestellt, allen liegt die gleiche Idee zu Grunde: Das Erlebnis eines Escape Rooms mit all seinen Rätseln und Aufgaben, die gelöst werden müssen, um zu entkommen, einzufangen und in eine Box zu packen. 2016 fingen die ersten Verlage damit an, doch dieser Trend ist noch lange nicht vorüber. Immer wieder tauchen hier und da neue Anbieter auf und alle finden einen etwas anderen Weg der Umsetzung. Viele dieser Titel bleiben durch Erweiterungen dauerhaft am Markt. Für mich als Rezensent bleibt es schwer, darüber zu berichten. Solche Spiele sind für eine Gruppe nur ein einziges Mal spielbar, danach ist die Lösung schließlich bekannt, daher kann auch nur der grobe Spielablauf mit seinen Mechanismen beschrieben werden. Ich habe nun beschlossen keine einzelnen Rezensionen mehr zu den vielen Escape Room-Adaptionen und dessen Erweiterungen zu verfassen, sondern über mehrere gemeinsam berichten, wenn wieder ein paar durchgespielt wurden.

Spiele Offensive Wundertüte 2020

!!!ACHTUNG – SPOILER!!!

Wieder einmal hat die Spiele Offensive Geburtstag gefeiert, wieder einmal gab es neben vielen Tagesangeboten auch eine geheimnisvolle Wundertüte zu erwerben und wieder einmal habe auch ich zugeschlagen. Die Wundertüte war in diesem Jahr auf 880 Stück limitiert, diese waren sehr schnell vergriffen und es wurde nicht mehr nachgelegt. Die Reaktionen im Netz zeigen: Wie man es macht, macht man es falsch. Wenn das Kontingent nachträglich erhöht wird, fühlen die sich betrogen, die sofort zugeschlagen haben, wird nicht nachgelegt, sind die Kunden unzufrieden, die das Angebot verpasst haben. Was auch mir fast passiert wäre, denn dieses Jahr wollte ich sie ja gar nicht kaufen. Doch ich wurde darauf aufmerksam gemacht, als nur noch wenige verfügbar waren und hab mir dann doch schnell noch eine gesichert. Das Überraschungskonzept zieht dann doch bei mir, auch wenn die Regale aus allen Nähten platzen…