Art Gallery

In der Art Gallery gibt es viel zu entdecken,
wunderschöne Bilder hängen in allen Ecken.
Neben Caspar David Friedrichs ‘Kreidefels auf Rügen’,
gibt es von Edouard Monet ein ‘Frühstück im Grünen’.

Pieter Bruegel der Ältere zeigt ‘Die Jäger im Schnee’,
200 Jahre älter sind Joseph Turners ‘Fischer auf See’.
Nicht nur zu Jean-Etienne Liotards ‘Schokoladenmächen’,
zu jedem Bild gehört ein passendes Plättchen.

Nur die Kombination aus beiden viele Punkte einbringt,
wie wenn die lückenfreie Kombination von Symbolen gelingt.
Wer sich klug bewegt und gut zu Bluffen versteht,
der gelangt auch zu Carl Spitzwegs ‘Der arme Poet’.

Wo geht’s hier zum Ausgang?! – No. 52

Auf der SPIEL’23 gab es viele Fortsetzungen bekannter Spielideen und auch einige neu begonnene Serien zu entdecken, sodass ich diese Rubrik auch in nächster Zeit gut gefüllt bekomme. Die hier erwähnten Spiele konnte ich sogar schon vor der SPIEL’23 erleben, habe es nur zeitlich nicht mehr unterbekommen den Artikel fertigzustellen und zu veröffentlichen. Heute steht dabei mit Puzzle X Crime, der nächste Versuch ein klassisches Puzzle mit einem Krimispiel zu kombinieren, im Fokus. Genau wie das Murder Mystery Escape Game Calling Card von Key Engima, Der Fall Lindberg aus der Reihe Unsolved Crimes Cases vom EMF Verlag und London 1892, die erste deutschsprachige Veröffentlichung eines Crime Scene Games bei Piatnik.

SPIEL’23 – Spieleindrücke Teil 2

Auch im Bereich der Kenner- und Expertenspiele gibt es auf der SPIEL’23 manch interessanten Titel, den ich bereits spielen konnte. Sie sind bereits um die BerlinCon herum oder gar etwas früher erschienen, was mir genügend Zeit gab, sie mehrfach zu spielen. Gerne möchte ich euch diese für eure persönliche Vorbereitung zur SPIEL heute kurz vorstellen und auch meine Meinung dazu mitteilen.

SPIEL’23 – Spieleindrücke Teil 1

Heute in einer Woche öffnet die SPIEL’23 wieder für vier Tage ihre Türen und lässt uns voller Spannung durch die Essener Messehallen zu schlendern, um aktuelle Spiele zu entdecken. Höchste Zeit mit euch erste Eindrücke zu teilen, von Spielen die bereits seit kurzem erhältlich sind. Die heute ausgewählten Spiele habe ich nun schon einige Zeit hier und entsprechend auch viele Partien gespielt, sodass die Meinung relativ fundiert ist. Alle hier erwähnten Spiele sind von der Komplexität eher im unteren Bereich angesiedelt, wobei sich eines im Verlauf der Kampagne durchaus in den Kennerspielbereich bewegt.

Heute nur zu viert

Wenn ich eines nicht mag, dann sind es Spiele die vorgeben in verschiedenen Personenkonstellationen spielbar zu sein, es aber einfach nicht sind. Diesen Umstand habe ich bereits früh erkannt, als ich anfing meine Spielerlebnisse kritisch zu beurteilen und daher dies als eigenes Kriterium meiner Rezensionen aufgenommen. Denn nur weil 2-X Spieler auf einer Schachtel angegeben ist, heißt das noch lange nicht es würde gut zu zweit funktionieren. Manchmal fehlt einfach die Konkurrenz, was das Spielgefühl trübt, doch am nervigsten sind Regeln, die einen weiteren Spieler simulieren, der dann oft zufällige Dinge tut und damit vollkommen unberechenbar ist. Man denkt dann oft, der Verlag hat sich nicht getraut die Zielgruppe einzuschränken, indem man die mögliche Spielerzahl einschränkt. Dies kann man den beiden Verlagen, deren Spiele heute im Fokus stehen, nicht vorwerfen. Denn Sie hatten beide dieses Jahr den Mut ein Spiel zu veröffentlichen, für welches man zwingend vier Personen benötigt, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Unter Schafen 08/23

Der August ist vorüber und wir schreiten mit großen Schritten der SPIEL’23 entgegen. Es wird die erste SPIEL nach dem Geschäftsführerwechsel im Merz-Verlag und es wird sich einiges ändern. Die Hallen sind neu aufgeteilt, dafür gibt es die Hallenpläne bereits jetzt online, direkt vom Veranstalter. Die SPIEL App soll im September ein Update mit allen Neuerungen erhalten. Die Vorfreude ist bei mir ungebrochen. Ich bin zwar etwas skeptisch, was einige Veränderungen angeht, lasse das aber vorurteilsfrei auf mich zu kommen und bewerte es hinterher. Man soll sich ja nicht immer allem Neuen verschließen, auch wenn es mir manchmal schwer fällt, mich an solch große Veränderungen zu gewöhnen. In gewohnter Manier werde ich euch in den nächsten Wochen von Presseevents berichten, die ich im Vorfeld der SPIEL besuche.

Wo geht’s hier zum Ausgang?! – No. 51

Zur fünfzigsten Ausgabe dieser Rubrik habe ich meine Highlights in diesem Genre heraus gefiltert, doch setze ich mich damit natürlich nicht zu Ruhe. Es erscheinen weiterhin viele Ausgaben bekannter Serien, aber auch immer mal wieder neue Ansätze. Und solange dies der Fall ist und mir nicht die Lust daran vergeht, werde ich Escape Room-, Ermittler-, Krimi-, Detektiv- und Abenteuerspiele weiterhin spielen und euch meine Eindrücke davon vermitteln. Heute blicke ich auf Neues bei Exit – Das Spiel, Crime Cases und Panini Escape Games sowie ein neues Spielsystem mit The Light in the Mist.

Next Station: London

Das U-Bahn-Netzwerk Londons ist wohlbekannt,
mit Next Station: London liegt es in eurer Hand.
In vier verschiedenen Farben legt ihr fest,
auf welchen Wegen es sich fahren lässt.
Ihr bestimmt, welche Stadteile angefahren werden,
und wo die Linien die Themse überqueren.
Auch wo Umstiege möglich sind,
bis das beste Netzwerk gewinnt.

Unter Schafen 07/23

Dieses Jahr hatte ich erstmals in meinen Arbeitsleben vier Wochen Urlaub am Stück. Da könnte man denken, ich hätte ganz viel zu erzählen von gespielten Partien, doch leider ist das nicht ganz so einfach. Die erste Woche verbrachte ich beim Mallorca Gathering von Cliquenabend. Dort habe ich zwar sehr viel gespielt, über das meiste darf ich aber noch gar nicht schreiben. Als ich nach dieser Woche wieder zu Hause war, war ich ganz schön platt und musste ein wenig Schlaf nachholen. Ich habe es nicht einmal geschafft den Abschlussbericht zu verfassen, was ich heute gerne nachholen möchte. Dann ging es zur Berlin Brettspiel Con, dem Lorcana Pre-Release Event und der Spiel des Jahres-Verleihung nach Berlin. Darüber habe ich bereits berichtet. Im Anschluss daran haben wir die Aeon’s End Legacy Kampagne durch gebinged und das eine oder andere neu eingetroffene Spiel ausgepöppelt und auf den Tisch gebracht. Aber auch für eine Partie Arche Nova nahmen wir uns einfach mal die Zeit und gingen auch mal vor die Haustür, um etwas an der frischen Luft zu unternehmen.

Tipperary

Irische Landschaften werden entstehen,
für die Plättchen ist der Steinkreis zu drehen.
Dessen Ausrichtung darüber bestimmt,
wer von wo ein Plättchen nimmt.
Dies kommt zur Landschaft hinzu,
oft gibt es noch einen Bonus dazu.

Die größte Schafherde ist erstrebenswert,
Whiskey steigt mit der Menge an Wert.
Ruinen lassen Türme entstehen,
Steinkreise einfach Punkte geben.
Durch Moore Schutzgebiete entstehen,
dafür wird ein Bonusteil vergeben.

Akkurat sollte eine solche Grafschaft sein,
da passt einfach kein Schnörkel hinein.
Ist der Heimatort auch noch umschlossen,
kann man auf noch mehr Punkte hoffen.
Wem es in allen Kategorien am besten gelingt,
sicherlich die Partie Tipperary gewinnt.